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Südwind beim Finale des YouRoTrip for Climate Action in Brüssel

Europas Jugend fordert mehr Klimabildung in den Schulen, eine Klimasteuer sowie eine Obergrenze bei der Textilproduktion

Wien, 18. Mai 2022: Das vorläufige Ende einer abenteuerlichen Reise: Über 100 junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren aus Spanien, Frankreich, Portugal, Griechenland, Rumänien, Großbritannien, Dänemark und Österreich haben bei sieben europaweiten Austauschtreffen sieben Forderungen für eine bessere Klimapolitik formuliert – und diese haben es in sich: Von Umwelterziehung als Schulfach über eine Klimasteuer und ein Maximum bei der Textilproduktion für große globale Ketten bis hin zum Ausbau von Radwegen. Jetzt wurde der Katalog an den griechischen EU-Abgeordneten Stelios Kympouropoulos und die portugiesische Abgeordnete Maria de Graca Carvalho in Brüssel übergeben. [Mehr erfahren]

Südwind: Bundesminister Totschnig muss sich gegen Rekord-Tempo bei globaler Entwaldung stellen

Stärkung des EU-Waldschutzgesetzes und mehr Fairness in der Landwirtschaft gefordert // Südwind unterschreibt offenen Brief von GLOBAL 2000, der von Minister Totschnig eine neue Agrarpolitik fordert

Wien, 18. Mai 2022: Auf Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig kommen dringende Aufgaben auf europäischer Ebene zu. Konsument:innen in Österreich sind über internationale Lieferketten unweigerlich verbunden mit Menschen im Globalen Süden – vom Futtermittelanbau für die Viehwirtschaft bis hin zur Bereitstellung von Rohstoffen wie Palmöl, Rohrzucker und Kakao. „In Zeiten von Klimakrise, Rohstoffkonflikten und Rekordabholzung braucht es dringend effektive internationale Schutzmaßnahmen für Mensch und Natur. Um den endgültigen Kollaps des Amazonas-Ökosystems zu verhindern, müssen auch europäische Import-Länder wie Österreich in die Pflicht genommen werden“, sagt Südwind-Sprecher für Waldschutz Joachim Raich. Die österreichische Menschenrechtsorganisation appelliert an Neo-Bundesminister Totschnig, sich für faire Handelsbedingungen und ein strenges EU-Waldschutzgesetz starkzumachen. [Mehr erfahren]

 

Südwind: Bundesregierung muss Versprechen in der Entwicklungspolitik einhalten

Gesamtstrategie für Entwicklungspolitik seit Ende 2021 ausständig – Südwind fordert dringende Klärung und Aufstockung der Mittel angesichts multipler internationaler Krisen

Wien, 17. Mai 2022. Laut Regierungsprogramm sollten sowohl das Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik 2022 - 2024 als auch die Strategie der Humanitären Hilfe der Republik Österreich seit Ende 2021 beschlossen sein. Ebenfalls ausständig ist die im Regierungsprogramm vorgesehene Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit. Gleichzeitig drohen katastrophale Auswirkungen für Millionen Menschen durch multiple, sich gegenseitig verstärkende globale Krisen – von der Corona-Pandemie über die Klimakrise bis hin zum Krieg in der Ukraine und damit verbundenen Nahrungsmittelengpässen. „Millionen Menschen, insbesondere in Ländern des Globalen Südens, geraten immer stärker unter Druck. Gerade vergleichsweise wohlhabende Länder wie Österreich haben eine Verantwortung, drohenden Katastrophen vorzubeugen. Dazu zählt die Aufwendung von Hilfsmitteln, aber auch Know-How-Transfer, Bewusstseinsbildung und der Aufbau rechtlicher Rahmenbedingungen für faire Wirtschafts- und Arbeitsbedingungen“, sagt Südwind-Geschäftsführer Konrad Rehling. Die österreichische Menschenrechtsorganisation fordert daher von Bundeskanzler Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler und Außenminister Alexander Schallenberg ein klares Bekenntnis zu internationaler Hilfe und Entwicklungspolitik sowie die Vorlage einer entsprechenden Gesamtstrategie. „Weitere Aufschübe helfen niemandem. Die Bundesregierung muss ihre Versprechen einhalten“, so Konrad Rehling. [Weiterlesen]

Feiern für ein Gutes Leben für Alle: Das war das Südwind Straßenfest 2022

Hochkarätiges Musikprogramm, interessante Info-Stände, faires Essen und Spendenaktionen

Wien, 16. Mai 2022: Bei sommerlichen Temperaturen fand am vergangenen Wochenende im Alten AKH das Südwind Straßenfest statt. Mehrere tausend Besucher*innen informierten sich am Samstag und Sonntag über die Arbeit von NGOs, tanzten zur Musik von Strandhase, Xing und Mary Jane’s Soundgarden, probierten kulinarische Köstlichkeiten und nutzten die öko-fairen Einkaufsmöglichkeiten.

„Ich freue mich, dass wir unser diesjähriges Straßenfest auch mit einer Unterstützungsaktion für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine verbinden konnten. An unserem Südwind-Infostand haben sich viele Besucher*innen an der Spendenaktion für unsere Partnerorganisation AVE Copiii in Moldau beteiligt. AVE Copiii leistet direkte Hilfe an der Grenze zur Ukraine und ist dankbar für die Unterstützung”, sagt Hannah Knust, Südwind Straßenfest-Koordinatorin. [Mehr erfahren]


Südwind: Waldschutz und Menschenrechtsschutz müssen Hand in Hand gehen

Drohnenfoto von Protestaktion im Wiener Prater

Scharfe Kritik an unregulierten Soja-Importen –Südwind begrüßt Greenpeace-Schiffsblockade als Zeichen gegen ausbeuterische Lieferketten und fordert stärkeren Menschenrechtsschutz im EU-Waldschutzgesetz

Wien, am 10. Mai. 2022. Die österreichische Menschenrechtsorganisation Südwind begrüßt die Greenpeace-Blockade der Crimson Ace in Amsterdam Das Transportschiff aus dem brasilianischen Hafen Paranaguá, beladen mit 60.000 Tonnen Soja-Futtermittel, steht für Südwind stellvertretend für ein Wirtschaftssystem, das auf Ausbeutung und Regenwaldzerstörung basiert. „Unsere Abhängigkeit von Regenwald-Soja zerstört Existenzen. Die Entwaldung für den Sojaanbau in Brasilien oder Paraguay geht für lokale Communities und die indigene Bevölkerung oft einher mit dem Verlust der Lebensgrundlagen bis hin zu Gewalt und Menschenrechtsverletzungen“, sagt Joachim Raich, Südwind-Sprecher für Waldschutz. [Mehr erfahren]

Neue Südwind-Studie zeigt dramatische soziale Auswirkungen der Klimakrise im Globalen Süden

Eingeschränkte Mobilität, fehlender Schutz und unfaire Handelspraktiken wirken existenzbedrohend für Millionen Menschen – Fallstudie “Beyond Panic?” beleuchtet vier von der Klimakrise besonders stark betroffene Länder und warnt vor dramatischen Folgen 

Wien, 5. Mai 2022. Im Rahmen der Südwind-Initiative Climate of Change untersuchte die Universität Bologna soziale Auswirkungen der Klimakrise in vier Ländern des Globalen Südens, die besonders stark von der Klimakrise betroffen sind – Senegal, Guatemala, Kambodscha und Kenia. In allen Ländern zeigten sich große Probleme bei der Anpassung an extremer werdende Bedingungen, wie etwa unvorhersehbares Wetter, intensivere Stürme, Dürren oder veränderte Meeresströmungen. Der Handlungsspielraum wird zusätzlich durch wirtschaftspolitische Faktoren massiv beschränkt, von hoher Verschuldung durch Mikrokredite über Land Grabbing durch ausländische Investor*innen bis hin zu Wasserentnahme für Monokulturen. „Die Klimakrise ist ein mächtiger Multiplikator für bestehende Probleme in Ländern des Globalen Südens. Gefährdungs- und Diskriminierungsfaktoren, etwa aufgrund von Alter, Geschlecht, Einkommen oder Herkunft, werden zunehmend verschärft“, erklärt Angelika Derfler, Südwind-Sprecherin für Klimagerechtigkeit. [Mehr erfahren]

 

 

Feiern für ein Gutes Leben für Alle: Das erwartet euch beim Südwind Straßenfest 2022

Festival im Wiener Alten AKH am 14. und 15. Mai  verspricht ein abwechslungsreiches Musikprogramm und inhaltliche Schwerpunkte zur Unterstützung für Geflüchtete und Ernährungssouveränität 

Wien, 4. Mai 2022: Neben einem bunten Musikprogramm mit Klängen aus aller Welt wartet das Südwind Straßenfest am 14. und 15. Mai im Campus der Universität Wien („Altes AKH“) mit vielfältigen Rahmenprogramm auf. "Angesichts der aktuellen politischen Lage verknüpfen wir unser Straßenfest mit Unterstützung für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Am Südwind-Infostand informieren wir über eine Spendenaktion für unsere Partnerorganisation AVE Copiii in Moldau, die direkte Hilfe an der Grenze zur Ukraine leistet und für jede Unterstützung dankbar ist”, sagt Hannah Knust, Südwind Straßenfest-Koordinatorin. [Mehr erfahren]

Südwind lädt zum Welttag des Buches in die Bibliothek

Österreichweites Bibliotheks- und Bildungsangebot verspricht Einblicke in internationale Zusammenhänge und globale Herausforderungen

Wien, 22. April 2022. Ob Fachliteratur, Bildbände, Filme, ausgewählte Zeitschriften oder Belletristik aus Afrika, Asien und Lateinamerika – die Südwind-Regionalstellen in Dornbirn, Innsbruck, Salzburg, Linz, Graz, Wiener Neustadt und Wien bieten Bücherwürmern eine große Auswahl und individuelle Beratung. Das kommt anlässlich des Welttags des Buches am 23. April genau richtig. [Mehr erfahren]

EU-Lieferkettengesetz: Ohne Nachschärfungen wird sich Rana Plaza wiederholen

Der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza jährt sich am Sonntag zum neunten Mal – Unternehmen müssten mit dem aktuellen EU-Lieferkettengesetz kaum Konsequenzen fürchten

Wien (OTS) - Am 24. April 2022 jährt sich der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch zum neunten Mal. Mehr als 1.100 Menschen verloren 2013 in dem als einsturzgefährdet bekannten Gebäudekomplex ihr Leben, weit über 2.000 wurden verletzt. Der Gebäudeeinsturz gilt als schwerste Katastrophe der Textilindustrie. In der Fabrik ließen namhafte europäische Unternehmen produzieren u.a. Inditex, der Mutterkonzern von ZARA, Primark und C&A. Ende Februar präsentierte die EU-Kommission den lang erwarteten Vorschlag für ein EU-Lieferkettengesetz. [Mehr erfahren]

Filmpremiere: „Generation Change – Wer rettet die Welt?“

Von Südwind produziertes Railmovie über Auswirkungen der Klimakrise in Europa und breitgefächerten Lösungsansätzen feiert im Wiener Burg Kino Premiere 

Angesichts der Trägheit der Politik gegenüber der Klimakrise macht sich die Grazer Klimaaktivistin Sarah Sadeghi auf eine spektakuläre Zugreise quer durch Europa – von Portugal nach Polen – und sucht Menschen mit Antworten auf die Klimakrise. Das Ergebnis ist eine mitreißende Dokumentation mit eindrucksvollen Bildern über die Folgen der Klimakrise in Europa und gleichzeitig ein inspirierendes Generationenportrait von engagierten jungen Menschen und hoffnungsgebenden Initiativen. [Mehr erfahren]

Fairtrade vs. Rainforest Alliance. Südwind vergleicht Sozial-Siegel im Bananenanbau

Verbindliche Lohn- und Arbeitsstandards und unabhängiges Monitoring bringen deutliche Vorteile für Fairtrade – Südwind präsentiert Gütesiegel-Vergleich: „Ein genauer Blick auf’s Etikett lohnt sich“ 

Wien, 19.04.2022. Jährlich am dritten Mittwoch im April wird der „Tag der Banane“ begangen. Die Menschenrechtsorganisation Südwind nimmt den kuriosen Welttag zum Anlass, um auf die bitteren Seiten des Bananenanbaus hinzuweisen und präsentiert den neuen Gütesiegel-Vergleich: „Achtung (un)sichtbare Inhaltsstoffe!“ Berichte über soziale und ökologische Missstände auf konventionellen Bananenplantagen stehen immer noch auf der Tagesordnung. Dazu zählen Hungerlöhne, Gewerkschaftsverbote, intensiver Pestizideinsatz, mangelhafte Schutzkleidung bis hin zu sexueller Belästigung und genderspezifischer Diskriminierung am Arbeitsplatz. „Im risikoreichen Bananengeschäft stellen unabhängige Zertifizierungen eine wichtige Orientierungshilfe für Konsumentinnen und Konsumenten dar und können Arbeitsbedingungen und damit das Leben von Menschen in den Anbaugebieten entscheidend verbessern“, sagt Gudrun Glocker, Expertin für gerechte Ernährung bei Südwind. In Österreich ist der Großteil der nicht-konventionellen Bananen von Fairtrade oder Rainforest Alliance zertifiziert .„Die Standards der beiden Gütesiegel enthalten entscheidende Unterschiede. Ein genauer Blick auf’s Etikett lohnt sich.“  [Mehr erfahren]

allES erREICHT? - Auf dem Weg Richtung Geschlechtergerechtigkeit!

Linz, 13.04.2022. 

Die dreiteilige Workshop-Reihe an der Volkshochschule Linz widmet sich dem Thema Geschlechtergerechtigkeit und wie ein Wandel hin zu einer geschlechtergerechten Welt gelingen kann. Sie gibt Einblick in die Lebensrealitäten von Mädchen* und Frauen* weltweit, schafft Raum für die Reflexion von Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und lädt zum Austausch über Handlungsoptionen ein. Zu Gast als Referent*innen sind Julia Günther, Aleksandra Kolodziejczyk, Karen Knipp-Rentrop, Ursula Dullnig und Milena Müllner-Schöffmann. [Mehr erfahren]

Faire Wochen 2022: Nachhaltigkeitsziele finden Stadt und Land

Südwind Niederösterreich macht von 15. April bis 30. Mai auf die Bedeutung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen aufmerksam

Bereits seit 2001 lädt Südwind jährlich zu den Fairen Wochen ein, um mit zahlreichen Aktionen auf die Wichtigkeit von globaler Gerechtigkeit aufmerksam zu machen. Von 15. April bis 30. Mai können sich Interessierte austauschen und miteinander diskutieren, wie Nachhaltigkeit gelebt werden kann.

St. Pölten/ Wiener Neustadt, 13.04.2022. Fairer Handel und globale Gerechtigkeit sind Kernthemen der Menschenrechtsorganisation Südwind. Im Rahmen der Fairen Wochen, gemeinsam organisiert mit dem Land Niederösterreich, zahlreichen Gemeinden, Schulen und Partnerorganisationen, werden diese Schwerpunkte jetzt greifbar gemacht – bei Workshops, Ausstellungen, FAIRkostungen sowie Film- und Diskussionsabenden, bietet sich viel Raum für angeregten Austausch. [Mehr erfahren]

Feiern für ein Gutes Leben für Alle: Südwind präsentiert Musikprogramm für Straßenfest 2022

Das Südwind Straßenfest besticht am 14. und 15. Mai wieder mit einem hochkarätigen und abwechslungsreichen Line Up: Mary Jane’s Soundgarden und Strandhase sind Headliner.

Wien, 8. April 2022. Mit einem bunten Musikprogramm und Klängen aus aller Welt lädt Südwind, die österreichische Organisation für Entwicklungspolitik, am 14. und 15. Mai in den Campus der Universität Wien („Altes AKH“), um gemeinsam das Gute Leben für Alle zu feiern. 

Die österreichische Sängerin und Produzentin Soia eröffnet das Musikprogramm mit Jazz, RnB und Neo-Soul,; “Euphoniques” und der kolumbianische Sänger David Arcos bringen einen  leidenschaftlichen Mix aus Funk und Latin auf die Bühne. Am Abend folgen zwei weitere Highlights: Die Band Glanz&Gloria spielt eine Mischung aus Indipop und Mundart. Mary Jane’s Soundgarden begeistern durch ihre lebensfrohe Groove-Musik, die wirklich alle zum Tanzen bringt. [Mehr erfahren]

Einladung zur Filmpremiere „Generation Change – Wer rettet die Welt?“ am 20. April

Ein Railmovie zwischen Krise und Hoffnung, Problem und Lösung im Auftrag von Südwind 

Wien, 6. April 2022. Angesichts der Trägheit der Politik gegenüber der Klimakrise macht sich die österreichische Aktivistin Sarah im Auftrag der Menschenrechtsorganisation Südwind auf eine spektakuläre Zugreise quer durch Europa – von Portugal nach Polen – und sucht Menschen mit Antworten auf die Klimakrise. Herausgekommen ist ein dokumentarisches Rail-Movie zwischen Krise und Hoffnung, Problem und Lösung. [Mehr erfahren]

Südwind startet Spendenaktion für geflüchtete Ukrainer*innen in Moldau

Ärmstes Land Europas versorgt beinahe 400.000 Vertriebene

Wien, 4. April 2022. Moldau ist das ärmste Land Europas und mit 2,5 Millionen Einwohner*innen vergleichsweise klein. Das Land ist extrem von Krisen geschüttelt – neben politischen Krisen und dem Transnistrien-Konflikt wurde im Jänner 2022 von der Regierung der Notstand aufgrund von Kälte und gestiegenen Strom- und Heizkosten ausgerufen. Dennoch hat das Land, gemessen an seiner Einwohner*innenzahl, mehr Vertriebene aus der Ukraine aufgenommen als jedes andere Land in Europa. Beinahe 400.000 Ukrainer*innen suchen derzeit im kleinen Nachbarstaat Schutz. Die österreichische Menschenrechtsorganisation Südwind kooperiert vor Ort mit der Partnerorganisation AVE Copiiiin einem Sozialprojekt für die gesellschaftliche Integration ehemaliger Heimkinder. 
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Der Schoko-Osterhasencheck 2022 von Südwind und GLOBAL 2000: Vier öko-soziale Testsieger und viel Aufholbedarf

Die vier Testsieger des Osterhasenchecks von GLOBAL2000 und Südwind: „EZA Schokohase“ aus den Weltläden, der „Natur*pur Bio-Osterhase“ von Spar, der „Favorina Confiserie Sitzhase“ von Lidl und der „Monarc Bio-Confiserie Osterhase“ von Hofer

Knapp ein Drittel der getesteten Hasen hat weder Fairtrade- noch Bio-Zertifikat. Minimale Pestizid-Rückstände auch bei Rainforest Alliance-Produkten

Wien, 30. März 2022 – Guter Hase, schlechter Hase: Die Menschenrechtsorganisation Südwind und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 liefern den Konsument:innen einmal mehr rechtzeitig vor dem Osterfest eine umfassende Entscheidungshilfe bei der Auswahl der Schokohasen für das Osternest. Insgesamt 36 Schoko-Langohren aus heimischen Supermärkten wurden dafür auf ihre ökologische und soziale Verträglichkeit überprüft und durch das bekannte Ampelsystem gekennzeichnet. Ausgewählte Stichproben gingen zudem zum Pestizid-Check ins Labor. Der Check zeigt weniger Testsieger als im Vorjahr, viel Aufholbedarf bei den Branchengrößen und Hinweise auf den Einsatz gefährlicher Pestizide im Kakaoanbau. [Weiterlesen]

Südwind fordert zum globalen Klimastreik: „Raus aus fossiler Abhängigkeit“

Menschenrechtsorganisation fordert ambitioniertes Klimaschutzgesetz mit einem steilen Ausstiegspfad für Öl und Gas: „Zukunftsfähige Energie- und Rohstoffpolitik muss auf Reduktion setzen!“

Wien, am 25. März 2022. Anlässlich des weltweiten Klimastreiks fordert die österreichische Menschenrechtsorganisation Südwind mehr Tempo für eine öko-soziale Wende. „Das Geschäft mit Öl, Kohle und Gas ist mit menschlichem Leid und ökologischen Katastrophen verbunden. Es ist eine Schande, dass ein reiches Land wie Österreich immer noch Milliarden in fossile Subventionen steckt, sich so von kriegstreibenden Ländern wirtschaftlich abhängig macht und weitreichende Klimafolgen vor allem für Länder des Globalen Südens in Kauf nimmt“, sagt Konrad Rehling, Geschäftsführer von Südwind und fordert die dringende Vorlage eines Klimaschutzgesetzes mit einem steilen Reduktionspfad. „Ohne konkrete Vorgaben, kann Österreich seine Hausaufgaben nicht machen. Für den überfälligen Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle braucht es klare Ziele, klare Verantwortlichkeiten und Sanktionen bei Verfehlungen. Klimaschädliche Subventionen mit öffentlichen Mitteln müssen endlich ein Ende haben“, so Südwind-Geschäftsführer Rehling. [Mehr erfahren]

EU-Umweltrat: Südwind fordert strengen Waldschutz ohne Schlupflöcher

53.000 Schreiben an EU-Minister*innen fordern ein starkes EU-Waldschutzgesetz ohne Schlupflöcher: "Bundesministerin Köstinger muss sich für umfassende Nachschärfungen einsetzen"

Wien, am 16. März 2022. Beim EU-Umweltrat am 17. März verhandeln die Vertreter*innen der EU-Mitgliedstaaten über ein neues Waldschutzgesetz. Dieses soll Unternehmen dazu verpflichten, ihre Lieferketten frei von Waldzerstörung zu halten. Südwind warnt gemeinsam mit Together4Forests, einem Bündnis von über 180 Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Europas, vor großen Schlupflöchern im aktuellen Entwurf. Über eine Mailingaktion von Together4Forests wurden seit Anfang Februar mehr als 53.000 Schreiben an die jeweiligen Minister*innen geschickt und eine umfassende Nachschärfung des Gesetzes gefordert. In Österreich wird die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger in die Pflicht genommen. „Bundesministerin Köstinger muss ihre bisher geäußerten Bedenken beiseitelegen und sich für eine umfassende Nachschärfung des Gesetzestextes einsetzen. Verwaltungsaufwand darf keine Entschuldigung für Straffreiheit sein“, sagt Stefan Grasgruber-Kerl, Südwind-Experte für globale Lieferketten. [Mehr erfahren]

Aviso: Südwind Straßenfest 2022 kehrt zurück in den Frühling

Südwind lädt am 14. und 15. Mai zum Straßenfest in den Campus der Universität Wien: Live-Musik aus aller Welt, Rahmenprogramm mit Familienangebot, Poetry Slam und Workshops.

Wien, 11. März 2022. Nach Corona-bedingten Verschiebungen kehrt das Südwind Straßenfest 2022 wieder zurück zu seinem angestammten Frühlingstermin. Der kulturelle Austausch und das Engagement für eine bessere Welt stehen dabei auch einmal mehr im Mittelpunkt. Das abwechslungsreiche Programm erstreckt sich über das gesamte Wochenende von Samstag, den 14. bis Sonntag, den 15. Mai. Neun Stunden Live-Musik aus aller Welt bilden wie immer das Highlight des kostenlosen Festivals. Bereits als Hauptacts bestätigt sind die Linzer Soulsängerin Xing und die Funkband Mary Janes Soundgarden. Abseits der Bühnen bietet das Südwind Straßenfest vielfältige Kulinarik und spannende Einblicke in die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen, Vereinen und öko-fairen Unternehmen. [Mehr erfahren]

Südwind lädt zum internationalen Jugend-Networking nach Wien

Austauschtreffen zu Klimagerechtigkeit und Demokratie mit 27 Teilnehmer*innen aus acht Ländern – Netzwerktreffen mit Politik und Wirtschaft am Samstag 5. März im Theater Spektakel

Wien, 2. März 2022. Im Rahmen des Jugendprojekts Yourotrip organisiert die österreichische Menschenrechtsorganisation Südwind diese Woche ein Austauschtreffen von engagierten Jugendlichen aus ganz Europa in Wien. Bis 5. März werden Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise diskutiert und konkrete politische Forderungen erarbeitet. Nach Treffen in Griechenland, Frankreich, Spanien, Portugal, Dänemark und Rumänien markiert Wien den Abschluss der europaweiten Veranstaltungsreihe, an der insgesamt 19 Jugendliche aus Österreich teilgenommen haben. Neben einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm arbeiten die Jugendlichen in Workshops an einem gemeinsamen politischen Forderungskatalog, der in weiterer Folge vor dem EU-Parlament präsentiert wird. Begleitet werden sie dabei von Jugendarbeiter*innen sowie Vertreter*innen von lokalen Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Zum Abschluss werden am 5. März im Wiener Theater Spektakel erstmals die Resultate der Workshops bei einem Netzwerktreffen mit Akteur*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik vorgestellt. [Mehr erfahren]

Südwind zum IPCC-Bericht: Globaler Norden muss Verantwortung für Schäden im Globalen Süden übernehmen

Foto: Elena Giacomelli

Alarmierender Bericht warnt vor humanitärer Katastrophe für Millionen – Südwind fordert globalen Pakt für Klimagerechtigkeit: Emissionen müssen reduziert,  Anpassungsfähigkeit ärmerer Weltregionen gestärkt werden

Wien, am 28. Februar 2022. Der heute präsentierte zweite Teil des sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarats (IPCC) warnt davor, dass insbesondere in ärmeren Ländern und Weltregionen die Grenzen der Anpassungsfähigkeit an die Klimakrise schon bald erreicht sein könnten. Die österreichische Menschenrechtsorganisation Südwind fordert daher dringend einen politischen Klimagerechtigkeitspakt. „Die Klimakrise ist ein Brandbeschleuniger für viele andere Vulnerabilitäten, wie Armut, Unterversorgung und Ressourcenmangel. Um humanitäre Katastrophen als Folge der Klimakrise zu verhindern, braucht es jetzt konkrete politische Maßnahmen, sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene“, sagt Isabella Szukits, Sprecherin für Klimagerechtigkeit bei Südwind. „Die Länder des Globalen Nordens haben als Hauptverursacherinnen eine besondere Verantwortung, ärmere Länder bei Schutz- und Anpassungsmaßnahmen zu unterstützen. Bisher bleiben die reichen Länder vieles schuldig – etwa bei den Zahlungen für Official Development Assistance oder bei der Klimafinanzierung.“ [Mehr erfahren]

SÜDWIND BEGRÜSST EU-LIEFERKETTENGESETZ: „ZÄHNE MÜSSEN NOCH WACHSEN!

Wien/Brüssel, 23.02.22 Südwind: EU-Lieferkettengesetz ist zu begrüßen, muss aber alle Unternehmen in die Pflicht nehmen und Schlupflöcher bei der Haftung schließen.

Wien (OTS) - Beispiele, für die Unternehmensverantwortung und ein starkes EU-Lieferkettengesetz nötig wären, gibt es genug: Der verheerende Gebäudeeinsturz der Nähereien von Rana Plaza in Bangladesch 2013 mit 1135 toten ArbeiterInnen, die für namhafte Modemarken wie Zara und C&A schufteten; die Brandkatastrophe beim Kik-Zulieferer Ali Enterprises 2012 in Pakistan mit 258 Toten und 1,5 Millionen Kinder, die heute alleine in der Elfenbeinküste und Ghana immer noch in der Kakaoindustrie für unsere Schokolade unter besonders ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. [Mehr erfahren]

Kampagne “Menschenrechte brauchen Gesetze!” begrüßt EU-Lieferkettengesetz: Betroffene müssen im Fokus stehen!

Die österreichische Zivilgesellschaft fordert, dass Betroffene besser unterstützt werden.

Wien (OTS) - Die EU-Kommission legte nach dreimaliger Verschiebung heute endlich den Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz vor. Die österreichische Zivilgesellschaft fordert, dass Betroffene von Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden besser unterstützt werden.

Mit dem heute präsentierten EU-Lieferkettengesetz wurde von der EU-Kommission ein wichtiger Meilenstein gesetzt, um Menschenrechte sowie die Umwelt entlang von globalen Lieferketten zu schützen.“Das EU-Lieferkettengesetz ist ein essentieller Schritt, um das Zeitalter der freiwilligen Selbstverpflichtungen endlich zu beenden. Doch damit Menschenrechtsverletzungen, ausbeuterische Kinderarbeit und die Zerstörung unserer Umwelt nicht mehr an der Tagesordnung stehen, darf die EU-Richtlinie keine Schlupflöcher beinhalten, die es ermöglichen die Regelung zu untergraben”, warnt Bettina Rosenberger, Koordinatorin der Kampagne “Menschenrechte brauchen Gesetze!”. [Mehr erfahren]

Together4Forests: Europaweite Initiative fordert verschärftes EU-Waldschutzgesetz

© Christopher Glanzl

Alle 27 Minuten wird eine Fläche so groß wie der Wiener Prater abgeholzt – Südwind, das WWF-Jugendnetzwerk Generation Earth und das Jane Goodall Institute fordern mit gemeinsamer Aktion ein strenges EU-Waldschutzgesetz

Wien, am 2. Februar 2022. Vom Circus Maximus in Rom bis zu den Wäldern Schwedens machen heute Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen in ganz Europa mit Aktionen in über 14 Ländern auf die rapide Zerstörung der globalen Wälder aufmerksam. Als Teil der Initiative „Together4Forests“ fordern die österreichische Menschenrechtsorganisation Südwind, das WWF-Jugendnetzwerk Generation Earth und das Jane Goodall Institute Austria mit einer Aktion im Wiener Prater eine Nachschärfung des geplanten EU-Waldschutzgesetzes. Denn gemessen an der Geschwindigkeit der weltweiten Waldzerstörung wäre der gesamte Prater in nur 27 Minuten abgeholzt. Die Fläche wäre schneller zerstört als eine Besucherin von einem Ende des Parks zum anderen spazieren könnte. [Mehr erfahren]

EU-LIEFERKETTENGESETZ: ZIVILGESELLSCHAFT PRÄSENTIERT ENTWURF

Während der Vorschlag der EU-Kommission schon drei Mal verschoben wurde, zeigt die Zivilgesellschaft, wie ein effektives Lieferkettengesetz aufgebaut sein muss. 

Wien, 1. Februar 2022. Der zivilgesellschaftliche Dachverband ECCJ (European Coalition for Corporate Justice) hat die zentralen Bausteine eines effektiven Lieferkettengesetzes in seiner neuen Publikation präsentiert. Die Bausteine für ein Lieferkettengesetz bestehen aus einer zivilrechtlichen Haftung sowie menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten. Zudem muss ein Lieferkettengesetz für alle Unternehmen in allen Sektoren gelten und die gesamte Lieferkette abdecken”, betont Bettina Rosenberger, Geschäftsführerin des NeSoVe (Netzwerk Soziale Verantwortung). NeSoVe koordiniert die Kampagne „Menschenrechte brauchen Gesetze!“, die sich für ein Lieferkettengesetz in Österreich und der EU einsetzt und ist österreichisches Mitglied von ECCJ.  [Mehr erfahren]