Presseaussendungen

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Südwind und GLOBAL 2000 Schoko-Nikolo Check: Vier öko-faire Testsieger, ein Drittel der Schoko-Figuren durchgefallen

Nikoläuse nach sozialen und ökologischen Kriterien bewertet – Anstieg an Kinderarbeit in der Kakaoproduktion aufgrund von Corona zu befürchten

Wien, 20.11.2020: Das Nikolaus-Fest fällt heuer aufgrund der Coronakrise ein wenig anders aus als gewohnt. Vielen wird der Nikolaus wohl nur in seiner süßen Variante einen Besuch abstatten. Damit das Nikolo-Fest auch sozial und ökologisch fair wird, haben die entwicklungspolitische Organisation Südwind und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 die festliche Schokoware einem Nachhaltigkeitscheck unterzogen. Insgesamt 18 Schokoladen-Nikoläuse, die bis 13.11.2020 im österreichweiten Handel erhältlich waren, wurden unter die Lupe genommen und nach den Ampelfarben mit grün, gelb oder rot bewertet. Mehr erfahren

Coronakrise und Staatshilfen: Der Missbrauch von Arbeitskräften muss beendet werden!

Wien, 16.11.2020: Die Corona-Krise offenbart in besonderer Weise wie Erwerbstätige verschiedenster Branchen der Willkür von Unternehmen ausgeliefert sind. Nicht nur in globalen Lieferketten, auch in Österreich können sich ausbeuterische Verhältnisse in der Erwerbsarbeit seit Jahren ausbreiten. Die Coronakrise ist kein rechtsfreier Raum und darf kein Freibrief für Ausbeutung sein. Südwind, die Clean Clothes Kampagne und die Plattform gegen Ausbeutung und Menschenhandel fordern daher umgehend einen runden Tisch von ExpertInnen von Arbeiterkammer, Gewerkschaften, Wirtschaftskammer, Finanzpolizei, Sozialministerium, Armutskonferenz und der Task Force Menschenhandel, um die bisher beschlossenen Maßnahmen dahingehend zu prüfen, ob sie die Einhaltung der ArbeitnehmerInnenrechte gewährleisten  bzw. um ein Maßnahmenpaket zu entwickeln, das  Ausbeutungsverhältnissen auf nationaler wie internationaler Ebene gezielt entgegenwirkt. Mehr erfahren

Global Education Week 2020: it´s our world - let´s take action together

Jugendliche aus 36 Ländern engagieren sich für eine bessere Welt – umfassendes Unterrichtsmaterial für Lehrpersonen unter:www.globaleducationweek.at

Wien, 16.11.2020: Die entwicklungspolitische Organisation Südwind koordiniert heuer zum 22. Mal die europaweite Global Education Week in Österreich, die von 16. bis 20. November stattfindet. Dabei handelt es sich um eine Aktionswoche zur Stärkung von Globalem Lernen / Global Citizenship Education, welches zur Erreichung der globalen Agenda 2030 dient. "Die Ziele der Agenda 2030 können nur gemeinsam erreicht werden. Jugendliche können hierfür einen wichtigen Beitrag leisten. Wir möchten sie und all jene, die mit Jugendlichen pädagogisch arbeiten, im Rahmen der Global Education Week 2020 darin unterstützen, aktiv zu werden", so die Koordinatorin der Global Education Week, Elena Kundrat.

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Der Südwind-Filmpreis 2020 geht an „PARWARESHGAH“

Anlässlich des 29. Internationalen Filmfestivals Innsbruck (IFFI) vergab die IFFI-Jugendjury, zusammengesetzt aus 8 AHS- und BHS-SchülerInnen , am Freitagabend  den mit 1.000 Euro dotierten Südwind-Filmpreis an die Regisseurin Shahrbanoo Sadat und ihren Film „Parwareshgah (The Orphanage)“. Das IFFI fand aufgrund von Covid-19 in reduzierter Form ONLINE statt, alle Siegerfilme werden im Kino gezeigt, sobald diese wieder geöffnet haben.


Innsbruck, 9.11.2020 – Die Entscheidung war eindeutig: Mit großem Abstand gewann der Film  „Parwareshgah“ (The Orphanage, 2019) den diesjährigen Südwind-Filmpreis. Somit erhält die Regisseurin Shahrbanoo Sadat bereits zum zweiten Mal den Südwind-Filmpreis, 2017 wurde ihr Debutfilm „Wolf and Sheep“ prämiert, an den „Parwareshgah“ auch lose anknüpft. Mehr erfahren

Südwind ruft Österreich am Nationalfeiertag zu Verantwortung für die Welt auf!

Ab Montag liegt es an Österreich sich aktiv für das verbindliche UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten einzusetzen.

Genf/Wien, 26.10.2020: Die seit 2015 laufenden Verhandlungen zu einem UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechte starten wieder in Genf beim UN-Menschenrechtsrat. Österreich ist nicht nur Mitglied des UN-Menschenrechtsrates, sondern stellt derzeit sogar die Präsidentin und trägt daher eine besondere Verantwortung sich in der 6. Verhandlungsrunde der Arbeitsgruppe in Genf konstruktiv einzubringen. Mehr erfahren

Shrinking Spaces! Zur aktuellen Lage der globalen Zivilgesellschaft

Salzburg, 23. Oktober 2020: Die Zivilgesellschaft steht unter Druck. Dieser Trend ist weltweit klar zu erkennen. Es ist von „Shrinking Spaces“ – von stetig kleiner werdenden Handlungspielräumen für die Zivilgesellschaft die Rede, und von „Closing Spaces“ - Gesellschaftsräume, die gänzlich schließen.

Südwind und seine Kooperationspartner Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen der Universität Salzburg und das Paulo Freire Zentrum luden am 21.10.20 zu einer Gesprächsrunde mit ReferentInnen ein, die die aktuellen Entwicklungen von Zivilgesellschaft beobachten: Lara Wodtke, Referentin von Demokratie International von der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin und Robert Bichler, Kommunikationswissenschafter und bei Deeper Travel – Verein zur Förderung Globalen Lernens und Interkultureller Kommunikation. Im Rahmen der Buchvorstellung  „Shrinking Spaces - Mehr Raum für globale Zivilgesellschaft!“ gaben sie einen Einblick in die aktuelle Situation.

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Südwind Studie: Extremismusprävention in Österreich braucht bessere strukturelle und finanzielle Förderung

Aktionsplan gegen Extremismus entwickelt – Prävention muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen werden
Wien, 16.10.2020: „Prävention von gewaltbereitem Extremismus in Österreich“ so lautet der Titel der von der entwicklungspolitischen Organisation Südwind in Auftrag gegebenen Studie. Sie wurde heute im Rahmen der Fachtagung zu Extremismusprävention in Wien vorgestellt und beleuchtet, warum sich Jugendliche dem Extremismus zuwenden. Aufbauend wurde ein Aktionsplan entwickelt und im Anschluss mit FachexpertInnen diskutiert. Mehr erfahren

Machen wir den 3. Oktober zum Tag des Gedenkens und Willkommens!

Wien, 3.10.2020: Die Menschenrechtsorganisation Südwind unterstützt die #WirHabenPlatz-Demo der Plattform für eine menschliche Asylpolitik und Volkshilfe am 3. Oktober 2020: „Wir setzen uns gemeinsam mit vielen Grenzgemeinden Europas dafür ein, den 3. Oktober zum Gedenktag für eine solidarische und menschliche Migrationspolitik zu machen. Er erinnert an die 368 Menschen, die 2013 vor der Küste Lampedusas ertrunken sind.“, so Kampagnenleiter Stefan Grasgruber-Kerl bei der Demo. Mehr erfahren

Südwind: Bundesregierung muss endlich Blockade in der Migrationspolitik beenden

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Wien, 24.9.2020: “Mit den gestern präsentierten Plänen für eine gemeinsame Migrations- und Asylpolitik der EU kommt nun hoffentlich wieder Bewegung in die Debatte. Katastrophen wie Moria zeigen uns schmerzlich, wie dringend und wichtig ein menschliches und solidarisches Vorgehen ist,” kommentiert Andrea Ben Lassoued, Südwind-Migrationsexpertin, den gestern von der EU-Kommission präsentierten Vorschlag für einen Asyl- und Migrationspakt. Mehr erfahren

Südwind-Konferenz: Migrationsklima – Medien als Wettermacher?

Expertinnen und Experten fordern mehr Repräsentation von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund sowie mehr Faktenfokus in den Medien.

Wien/Linz, 24.9.2020: Spätestens seit Herbst 2015 ist das Thema „Migration“ in der österreichischen Politik sowie auf EU-Ebene allgegenwärtig. Dementsprechend stürmisch wird es auch in den Medien diskutiert. Wie sie das Migrationsklima im Land prägen, diskutierten Expertinnen und Experten aus Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf Einladung der entwicklungspolitischen Organisation Südwind gestern im Rahmen einer eintägigen Konferenz in Linz. Mehr erfahren

 

Südwind zum Austrian World Summit: Jugendliche und Menschen aus dem Globalen Süden müssen eingebunden werden

Eine protestierende Person hält ein Schild mit den Worten "climate justice now" in die Höhe

Wien, 17.9.2020: Heute findet die internationale Klimakonferenz „Austrian World Summit“ in Wien statt. Die von Arnold Schwarzenegger initiierte Veranstaltung bringt einflussreiche Persönlichkeiten zusammen, um die Klimakrise zu thematisieren. Auffällig: Junge Menschen und Menschen aus dem Globalen Süden sind auf der SpeakerInnenliste extrem unterrepräsentiert. Merle Weber, Südwind-Klimasprecherin und Projektleiterin des EU-Klimagerechtigkeitsprojektes 1Planet4All, dazu: „Wir begrüßen natürlich jede Auseinandersetzung mit dem Klimawandel. Gleichzeitig orten wir hier einen Systemfehler: Jugendliche und Menschen aus dem Globalen Süden kommen fast nicht zu Wort. Dabei sind doch sie diejenigen, die den Klimawandel am wenigsten verursacht haben und gleichzeitig am meisten von den Auswirkungen betroffen sind. Hier braucht es dringend ein Umdenken.“ Mehr erfahren

Papstbesuch: Traiskirchen, Strass und Südwind betonen menschliche Migrationspolitik

Der Papst bei einem Besuch im Rahmen des Projekts  “Seitenblicke von den Grenzen”

Andreas Babler, Bürgermeister von Traiskirchen; Johann Lappi, Vizebürgermeister von Strass in Steiermark mit Stefan Grasgruber-Kerl von Südwind im Rahmen der Grenzgemeindeninitiative “Seitenblicke von den Grenzen” bei Privataudienz des heiligen Vaters.

Vatikan/Rom/Strass/Traiskirchen, 11.9.2020: Gestern Donnerstag empfing der Heilige Vater Papst Franziskus in der Sala Clementina des Vatikanischen Apostolischen Palastes den Bürgermeister von Lampedusa Salvatore Martello, gemeinsam mit einer Delegation von Bürgermeistern aus europäischen Grenzgemeinden. Aus Österreich waren Andreas Babler, Bürgermeister von Traiskirchen, Johann Lappi, Vizebürgermeister von Strass in Steiermark und Stefan Grasgruber-Kerl, Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation Südwind dabei. Der Besuch fand im Rahmen des EU-Projekts “Seitenblicke von den Grenzen” statt, in dem sich 36 Grenzgemeinden und Organisationen gemeinsam für eine solidarische und menschenrechtskonforme Migrationspolitik einsetzen. Mehr erfahren

Südwind: In Moria brennt nicht nur das Lager, sondern auch die europäischen Grundwerte

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Wien, 9.9.2020: Das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fast vollständig niedergebrannt. Das Lager war für knapp 3.000 Personen ausgelegt, mehr als viermal so viele mussten dort bis zuletzt unter widrigsten Umständen leben.  Mehr erfahren

Südwind zu Integrationsbericht: Der politische Wille für gelungene Integration fehlt

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Wien, 9.9.2020: „Was bisher im Bereich Integration von der Politik geleistet wurde, ist zu wenig“, so fasst Andrea Ben Lassoued, Sprecherin der Organisation für Bildungs- und Informationsarbeit SÜDWIND, das Ergebnis des gestern präsentierten zehnten Integrationsberichtes zusammen. Wie im Bericht betont, ist Integration ein zweiseitiger, zeitintensiver Prozess, der beide Seiten der österreichischen Einwanderungsgesellschaft betrifft. „Wenn Integration funktionieren soll, dann muss die Politik bessere Rahmenbedingungen schaffen. Wir von Südwind fordern darum einmal mehr einen einen erleichterten Zugang zum Arbeitsmarkt, die Ermöglichung politischer Mitsprache und den Zugang zu hochwertiger Bildung für alle Migrantinnen und Migranten. Vor allem bei letzterem gibt es enormen Nachholbedarf, wie auch der Integrationsbericht klar aufzeigt.“ Mehr erfahren

Neue Südwind-Magazin Ausgabe: Ausgeträumt – Wieso wir nicht so weiterfliegen können

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Wien, 14.7.2020: Das Südwind-Magazin berichtet in seiner aktuellen Ausgabe ausführlich zum Thema Flugverkehr. Allein in Europa suchten Fluglinien coronabedingt um mehr als 33 Milliarden Euro Staatshilfen an. Der Großteil der Unterstützungen wird ohne Klimabedingungen umgesetzt.
Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb ist die Flugticketabgabe von zwölf Euro, wie sie derzeit in Österreich geplant wird, zu niedrig. „Außerdem bedeuten Steuern auch immer, dass sich Wohlhabende Dinge leisten können, die anderen verschlossen bleiben“, so Kromp-Kolb.„Ein begrenztes Gut muss fair auf die Bevölkerung aufgeteilt werden.“ Mehr erfahren

Clean Clothes Kampagne kritisiert Fast-Fashion Forderung nach Kleidung als „verderbliche Ware“

Klimafreundliche und menschenrechtskonforme COVID-19 Unterstützungspolitik von der Regierung gefordert.

Wien, 14.7.2020: Kleidung sei eine „verderbliche Ware“, die der COVID-19 Fixkostenzuschuss abdecken soll. Mit dieser Forderung lässt der heimische Modehandel dieser Tage aufhorchen. Erste positive Äußerungen seitens des Finanzministeriums zur Umsetzung der Forderung gibt es bereits. Gertrude Klaffenböck von der Clean Clothes Kampagne (CCK), die in Österreich von Südwind koordiniert wird, fordert: „Fast Fashion zerstört den Planeten und beutet ArbeiterInnen aus. Die Regierung muss ihre COVID-19 Unterstützungspolitik stärker an Menschenrechten und Klimazielen orientieren.“ Mehr erfahren

Rechtzeitig zum Sommerschlussverkauf: Clean Clothes Kampagne checkt Fashion

Neuer Fashion Checker bringt Licht ins Dunkel der Lieferketten von Bekleidung

Wien, 27. Juni 2020: Auf der Website fashionchecker.org veröffentlicht die Clean Clothes Kampagne erstmals Details über Lieferketten der größten Modemarken wie Zalando, H&M, Primark oder adidas. „KonsumentInnen haben das Recht zu wissen ob in Ihrer Kleidung Kinder- oder Zwangsarbeit steckt, ob es Menschenrechtsverletzungen gibt und existenzsichernde Löhne bezahlt werden,“ so Gertrude Klaffenböck, von der Clean Clothes Kampagne, die in Österreich von Südwind koordiniert wird, anlässlich der Präsentation. Mehr erfahren

Online-Bürgermeister-Gipfel: 30 EU-Grenzgemeinden für menschliche und solidarische Migrationspolitik

Standorte der TeilnehmerInnen beim Online-Bürgermeistergipfel

Traiskirchen/Strass/Lampedusa, 26.6.2020: Eine Woche nach dem Weltflüchtlingstag haben sich heute von Lampedusa bis Lesbos, von Grande-Synthe bis Traiskirchen und Strass Bürgermeister und VertreterInnen von über 30 Gemeinden, Inseln und Regionen an den Grenzen der EU bei ihrem ersten Online-Bürgermeistergipfel getroffen und sich für eine menschliche und solidarische Migrationspolitik und geteilte Verantwortung innerhalb Europas vernetzt.

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Weltflüchtlingstag: Südwind stellt Regierung vernichtendes Zeugnis in Migrationspolitik aus

Vier ineinandergreifende Arme, Hauttöne alle unterschiedlich

Wien, 19. Juni 2020: Derzeit „Nicht genügend“: auf dieser Note steht die österreichische Bundesregierung, wenn es um die aktuelle Migrationspolitik geht. Die entwicklungspolitische Organisation Südwind analysiert und bewertet im Zuge des Weltflüchtlingstages, der jährlich am 20. Juni stattfindet, die Bereiche echte Hilfe vor Ort, Schaffung legaler und sicherer Migrationswege, solidarische Aufnahme und Umverteilung von Geflüchteten innerhalb Europas sowie integrative Migrationspolitik und fordert Verbesserungen in allen Kategorien. Andrea Ben Lassoued, Südwind-Referentin, mahnt: „Was die Bundesregierung aktuell in ihrer Migrationspolitik vorlegt, ist im wahrsten Sinne des Wortes „Nicht genügend“. Wir fordern einmal mehr die Rückkehr zu einer menschenwürdigen Migrationspolitik!“

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Welttag gegen Kinderarbeit: Leere Unternehmensbekenntnisse gegen Ausbeutung im Kakaoanbau – Kinderarbeit nimmt zu!

große Menge Kakaobohnen

Südwind und Gewerkschaft fordern gemeinsam das Ende von Kinderarbeit in der Schokoladenproduktion

Wien, 10.6.2020 – 2020 und noch immer kein Ende der Kinderarbeit im Kakaoanbau in Sicht: Am 29.Juni 2020 soll ein Bericht der Universität von Chicago über Kinderarbeit im Kakaosektor veröffentlicht werden. Dieser kommt zum Schluss, dass der Einsatz von Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen in Ghana und der Elfenbeinküste in den letzten zehn Jahren sogar zugenommen hat. „Trotz ihres Versprechens im Harkin-Engel-Protokoll von 2001, die ausbeuterische Kinderarbeit bis 2020 um 70 % zu reduzieren, geht die aktuelle Entwicklung in die andere Richtung", kritisiert Gerhard Riess, Branchensekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), die großen Schokoladenkonzerne.

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Südwind Steiermark unterstützt weltweiten Klimastreik

Rene Schuster am 24. April beim Online-Streik

Fridays For Future Österreich, Klimaprotest.at, Südwind und viele weitere Umwelt- und Menschenrechts-NGOs rufen am 24. April zum Online-Streik für mutige und sozial-gerechte Klimapolitik auf.

Krisen treffen nicht alle gleich

Wie die Corona-Krise trifft auch die Klimakrise nicht alle Menschen gleich hart und nicht zur selben Zeit. Die Klimakrise setzt vor allem im globalen Süden Ökosysteme bereits jetzt stark unter Druck. Die lokale Wirtschaft wird vielerorts enorm beeinträchtigt und viele Menschen verlieren dadurch ihre Existenzgrundlage. Mit etwas Zeitverzögerung wird die Klimakrise auch in den reichen Staaten spürbar und zunehmend zur existenziellen Bedrohung.

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7. Jahrestag Rana Plaza: Haben Modeunternehmen nichts gelernt?

Die Clean Clothes Kampagne und Brot für die Welt bringen neuen Bericht „Ausbeutung Made in Europe“ heraus.

Wien, 24.4.2020 - 7 Jahre nach der Katastrophe von Rana Plaza in Bangladesch, bei der über 1.200 Menschen starben, hat die globale Bekleidungsindustrie aus der Katastrophe augenscheinlich noch immer wenig gelernt. Brot für die Welt und die Clean Clothes Kampagne zeigen in ihren neuesten Rechercheergebnissen die Menschenrechtsverstöße in der Produktion von Hugo Boss, Gerry Weber, Esprit sowie von Supermarkt-, Drogerie- und Modeketten auf, die auch in Österreich bestens bekannt sind. Für den Bericht «Ausbeutung Made in Europe» wurden Zulieferbetriebe in Serbien, der Ukraine, Kroatien und Bulgarien untersucht.

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FAIRE WOCHEN 2020 FÜR DIE AGENDA 2030 – ONLINE-ANGEBOTE STARTEN AM 15. APRIL

Faire Wochen daheim Collage

Die Fairen Wochen finden heuer bereits zum 19. Mal in Niederösterreich statt – erstmals jedoch online. Gerade jetzt in der Coronakrise braucht es kritische KonsumentInnen, die benachteiligte Produzentinnen und Kleinbauern stärken, und verantwortungsvolle BürgerInnen, die solidarisch handeln. Somit stehen von 15. April bis 30. Mai 2020 nicht nur die FAIRTRADE-Banane und bio-fairer Kaffee im Zentrum sondern auch die Sustainable Development Goals, SDGs der Agenda 2030. Um zu Solidarität mit den ProduzentInnen im Fairen Handel zu mobilisieren, lädt Südwind ab sofort bis 30. Mai 2020 zu einem Gewinnspiel ein. 

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Südwind und GLOBAL 2000 Schoko-Osterhasencheck: Trend in Richtung nachhaltigere Osterware erkennbar - Fünf bio-faire Testsieger

Schokolade-Osterhasen
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Arbeits- und Umweltbedingungen im Kakaoanbau nach wie vor prekär 

Wien, am 26. März 2020 - Ostern wird dieses Jahr durch die Corona-Krise für viele anders als sonst ausfallen. „Social distancing“ ist angesagt, Menschen der Risikogruppe sollen zuhause bleiben und Kirchen haben geschlossen. Die Schoko-Osterware befindet sich trotzdem bereits in den Supermärkten und Onlineshops kleiner Läden. Die entwicklungspolitische Organisation Südwind und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 haben deshalb auch heuer 26 Schoko-Osterhasen nach ihrer sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit bewertet, um damit KonsumentInnen eine Entscheidungshilfe beim Kauf der Schokoware zu bieten. 

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Faire Wochen 2020 für die Agenda 2030 – Anmeldungen bis 30. März möglich

Gruppenfoto mit Fair Trade Artikeln anlässlich der 19. Fairen Wochen in Niederösterreich

Wiener Neustadt, 12. März 2020 – Nicht nur die FAIRTRADE-Banane und bio-fairer Kaffee stehen von 15. April bis 30. Mai 2020 bei den 19. Fairen Wochen in Niederösterreich im Zentrum. Auch die 17 globalen UN-Ziele der Agenda 2030 werden lokal aufgezeigt und rufen zum Mitmachen auf. Südwind Niederösterreich lädt gemeinsam mit dem Land NÖ Gemeinden, Schulen, Pfarren, (Gastronomie-)Betriebe und Initiativen ein, sich mit Aktionen, Veranstaltungen wie Ausstellungspräsentationen, FAIRkostungen oder Filmvorführungen zu beteiligen.

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Elektronikindustrie: Mobile Social Congress in Barcelona findet statt

Ein Südwind Aktivist macht mit einem Schild auf die miserablen Arbeitsbedingungen beim Konzern Apple aufmerksam

Der Kampf gegen miserable Arbeitsbedingungen wird nicht abgesagt

Wien/Barcelona, 14.2.2020 – Die Glitzerwelt macht Pause: Der Mobile World Congress, die weltgrößte Messe der Elektronikindustrie in Barcelona, wurde abgesagt. Südwind und seine europaweit tätige Kampagne „Make ICT fair“ setzt sein Engagement für faire Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie fort: Der „Mobile Social Congress“ beleuchtet von 24. – 26. Februar deren Schattenseiten und erarbeitet Lösungsmöglichkeiten. Die Teilnahme ist vor Ort in Barcelona oder via Livestream möglich.

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847.000 Unterschriften an Vizekanzler Kogler: Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne - Stopp ISDS!

Übergabe von 847.000 Unterschriften der Petition Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne – Stopp ISDS!* an Werner Kogler

Breite Allianz: Sonderklagerechte abschaffen, Konzerne zur Rechenschaft ziehen

Wien (OTS) – Heute übergeben die Plattform Anders Handeln (1) und die Treaty Alliance Österreich (2) 847.000 Unterschriften der Petition Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne – Stopp ISDS!* an Vizekanzler Werner Kogler - stellvertretend für die gesamte Regierung. Diese wurden gemeinsam mit über 200 anderen europäischen Organisationen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen ein Jahr lang gesammelt. Die Menschen fordern damit die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, sich sowohl für ein sofortiges Ende der Sonderklagerechte für Konzerne einzusetzen als auch für verbindliche Regeln, mit denen Konzerne weltweit für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden können.

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