Südwind setzt sich bereits seit mehreren Jahren im österreichischen, europäischen und UNO Kontext für faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz, für politische Lösungen und innovatives Bildungsmaterial, für Unterstützung der Betroffenen und verbindliche globale Regelungen, für faire öffentliche Beschaffung sowie starke internationale ExpertInnennetzwerke ein.

Es gibt Nachweise für Menschenrechtsverletzung, für Ausbeutung der Umwelt und für Beiträge zur Klimakastrophe auf allen Ecken und Enden der Lieferkette von unseren elektronischen Artikeln wie Handys oder Computer.

Die Lieferkette beginnt beim Rohstoffabbau. Oft verrichten dabei Menschen lebensgefährliche Arbeit, verdienen wenig und vom Gesamtgewinn bleibt nur ein Bruchteil in der Region und im Land. Rohstoffabbau passiert weltweit, jedoch viele Rohstoffe kommen aus den Ländern des Südens.

Elektronikgeräte werden fast vollständig in Südostasien und China zusammengebaut. Die Problemfelder sind vielfältig. Sie reichen u.a. von Selbstmorden aufgrund der schwierigen Gesamtsituation der ArbeiterInnen, über Gesundheitsgefährdung durch die verwendeten Chemikalien , über extrem hohe Wochenarbeitszeiten und prekäre Beschäftigungsverhältnisse, bis zu Unterdrückung von Gewerkschaften.

Viele der elektronischen Geräte landen nach der Nutzung als toxischer Elektroschrott wieder in den Ländern des Südens, z.B. in Ghana, China oder Indien. Dort werden sie unter gesundheitsschädlichen und hoch gefährlichen Arbeitsbedingungen ausgeschlachtet und die Umwelt in den betroffenen Regionen wird dabei vergiftet. Die ArbeiterInnen können davon nur so wenig erwirtschaften, dass sie permanent in ihrer Existenz bedroht sind.

Aktuelles

PETITION: Faire Elektronik an Schulen! Wir fordern ethische Kriterien beim Einkauf von Elektronik durch das Bildungsministerium. Unterstützen Sie unsere Forderungen!


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Mit vorgefertigten Materialien setzen sich die SchülerInnen mit unterschiedlichen Aspekten der Elektronikindustrie auseinander. Mehr erfahren.

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