Klimagerechtigkeit

13 Massnahmen zum Klimaschutz

Die Klimakrise hat neben seinen ökologischen Auswirkungen auch eine schwerwiegende soziale Komponente. Menschen im Globalen Süden sind überproportional von den Folgen der Klimakrise betroffen. Dabei sind sie nur für einen Bruchteil der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Diese sind unter anderem auf die Art der Mobilität, der Ernährung und des Konsumverhaltens im Globalen Norden zurückzuführen.

Die Folgen der Klimakrise – Dürren, Überschwemmungen oder das Ansteigen des Meeresspiegels – bedrohen die Existenzgrundlagen von Millionen von Menschen im Globalen Süden. Gleichzeitig fehlt es dort oft an Zugang zu Technologien und finanziellen Mitteln, um sich vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen. Das macht die Regionen noch anfälliger für Krisen und Pandemien. Diese wiederum sind ein häufiger Grund für Migration.

Südwind zeigt mit seiner Arbeit zu Klimagerechtigkeit globale Zusammenhänge auf. Wir geben den Menschen aus dem Globalen Süden eine starke Stimme und machen auf Ungerechtigkeiten aufmerksam. Die Zusammenarbeit mit jungen Menschen ist uns dabei besonders wichtig.

Herzliche Einladung! Ein Südwind-Abend mit Juan José Hurtado Paz y Paz: Das Gute Leben als Alternative zur Klimakrise

Indigene Völker bewahren die biologische Vielfalt in diesen Regionen, leiden aber unter den Folgen der Naturzerstörung im Zuge einer zunehmend kapitalistischen Entwicklung. Die Klimakrise nimmt ihnen ihren Lebensraum und zwingt sie zu fliehen, um zu überleben.

Juan José Hurtado ist Geschäftsführer der Asociación Pop No'j, einer gemeinnützigen Organisation in Guatemala, die mit der indigenen Maya-Bevölkerung arbeitet, insbesondere mit Frauen, Jugendlichen und Kindern. Der Auftrag der Organisation lautet: Förderung der Organisation, (Aus-)Bildung und Beteiligung der Mayas durch einen Ansatz, der auf Identität, Kultur und spezifischen Rechten beruht.

Wir laden zu einem gemeinsamen Abend ein: Am 7. Juni 2022 um 18 Uhr im Noosh, Zieglergasse 29, 1070 Wien

Mehr Infos und Anmeldung

 

CLIMATE OF CHANGE FALLSTUDIE ZU SOZIALEN AUSWIRKUNGEN DER KLIMAKRISE

Die Auswirkungen der Erderhitzung sind bei uns in Österreich bereits deutlich spürbar. Besonders stark betroffen sind jedoch Menschen im Globalen Süden. Die Universität Bologna hat sich im Zuge des Projekts Climate of Change mit den konkreten Auswirkungen in Senegal, Guatemala, Kambodscha und Kenia Senegal befasst.


Zu den Ergebnissen der Forschung

Filmplakat von der Doku Generation Change - Wer rettet die Welt? eine junge Frau mit Rucksack und Demonstrationsschild steigt in einen Zug ein
Filmplakat: Generation Change - Wer rettet die Welt?

Generation Change - Wer rettet die Welt?

Ein Dokumentarfilm von Vanessa Böttcher im Auftrag von Südwind

Verzweifelt angesichts der Trägheit der Politik gegenüber der Klimakrise, macht sich die österreichische Aktivistin Sarah auf eine spektakuläre Zugreise quer durch Europa – von Portugal nach Polen – und sucht Menschen mit echten Lösungen. Ein dokumentarisches Rail-Movie zwischen Krise und Hoffnung.

Laufzeit: 80 Minuten
Produktionsland: AT/DE/IT/PT/ES/CZ/PL/FR
Freigegeben: 2022
Sprache Deutsch bzw. Originalsprache mit Deutschem Untertitel

Die Premiere fand am 20. April 2022 im Burg Kino in Wien statt.

Weitere Termine und Infos

GENERATION CHANGE - DIE WEBSTORY

Besuche die interaktive Webseite zum Film www.generationchange.at mit Hintergrundinformationen, ausführlichen Interviews mit allen Gesprächspartner*innen und beeindruckenden Fotos der Generation Change - Klimareise.

Klick dich jetzt durch die Webstory und begleite die Klimaaktivistin Sarah auf ihrer Reise an Orte der Klimakrise und zu Menschen des Wandels.

Klimagerechtigkeit Jetzt!

Die Klimakrise ist auch eine soziale Krise. Besonders stark betroffen sind ausgerechnet Menschen in armen Ländern, die kaum zur Klimakrise beitragen. Um sowohl die Klimakrise als auch die globale Ungleichheit zu bekämpfen, fordert Südwind gemeinsam mit 16 Organisationen in ganz Europa die Umsetzung eines konkreten 4-Punkte Plans für Klimagerechtigkeit:

1. Eingrenzung der globalen Erwärmung unter 1,5 Grad Celsius. Um eine Klimakatastrophe zu verhindern, müssen die EU und Österreich bis 2040 Klimaneutralität erreichen, zehn Jahre vor dem aktuellen Ziel 2050.

2. Wandel zu einer sozial und ökologisch gerechten Wirtschaft im Interesse von Mensch und Natur anstatt im Interesse von Großkonzernen. Ein strenger wirtschaftspolitischer Rahmen auf nationaler sowie EU-Ebene muss verbindliche Regeln für Unternehmen definieren. Dazu zählen ein umfassendes Lieferkettengesetz sowie eine konsequente ökosoziale Förder- und Steuerpolitik.

3. Die EU und Österreich müssen ein internationales Schutzsystem für Menschen schaffen, die aufgrund der Klimakrise ihr Zuhause verlieren. Eine solidarische und menschenrechtsbasierte Migrationspolitik braucht gezielte Unterstützung in Herkunfts- und Transitländern sowie einen internationalen Schutzmechanismus für Menschen, die von klimabedingter Migration betroffen sind.

4. Junge Menschen müssen als Hauptbetroffene in klimapolitische Entscheidungen einbezogen werden. Dazu müssen Jugendräte mit dem Status von Sozialpartner*innen auf EU-Ebene sowie in den Mitgliedsstaaten ins Leben gerufen und verbindlich eingebunden werden. Die UN Youth Advisory Group on Climate Change (UN-Jugendklimarat) kann dafür Vorbild sein.

Die Forderungen im Detail

JETZT PETITON UNTERSCHREIBEN

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