Seitenblicke von den Grenzen

Netzwerk von Gemeinden und Vereinen
Unter der Leitung der Gemeinde Lampedusa und Linosa, Italien haben sich 31 Gemeinden und Vereine aus 14 europäischen Ländern zu einem Gemeindenetzwerk zusammengeschlossen, um voneinander zu lernen und gemeinsam für eine solidarische europäische Migrationspolitik einzutreten. In Österreich sind neben Südwind die Stadtgemeinde Traiskrichen und die Marktgemeinde Straß in Steiermark Teil dieses Netzwerks.

Gemeinden und Migration
Migration ist ein Thema, das uns alle beschäftigt: Sei es als Individuum oder als Gesellschaft. Der eine geht weg, weil er anderswo Arbeit findet, der andere wegen seines Studiums, der nächste kommt zu uns weil er Ruhe oder Arbeit sucht. Viele Menschen waren in den letzten Jahren aber auch durch Krieg und Verfolgung gezwungen ihr Land zu verlassen und manche flüchteten deswegen nach Europa:

Dies führt zu größerer Vielfalt in unserem Umfeld, in unseren Städten und Gemeinden. Natürlich bedeuten diese Veränderungen auch Herausforderungen im Zusammenleben für die auf gesellschaftlicher und politischer Ebene Lösungen gefunden werden müssen. An diesen Lösungen arbeitet Südwind mit den Partnergemeinden Strass und Traiskirchen im Rahmen des Projekts „Seitenblicke von den Grenzen“.

IN GEMEINDEN: Spannende Kultur-, Informations- und Dialogveranstaltungen ermöglichen es Gemeindemitgliedern sich einzubringen. In Seminaren und Schulungen
für BürgermeisterInnen, GemeinderätInnen, BeamtInnen und Engagierte beleuchten wir die komplexen Hintergründe und Zusammenhänge von Migration.

ZWISCHEN GEMEINDEN: Bei gegenseitigen Besuchen tauschen sich die Gemeinden untereinander aus und finden gemeinsam Lösungsstrategien.

FÜR GEMEINDEN: Herzstück des Projekts ist eine Kampagne die Stimmen von den Gemeinden sammelt, um den wahren Beteiligten Gehör in den Hauptstädten zu verschaffen. Wir tragen diese Seiten-Blicke von den Grenzen Europas gemeinsam in die Hauptstädte, wo Entscheidungen getroffen werden. 

Forschungsbericht: Migration an den Grenzen

Der Forschungsbericht fasst die Ergebnisse von 20 Einzelforschungsberichten zusammen, die mit partizipativen Methoden eigenverantwortlich durchgeführt wurden. Die Partner identifizierten die Hauptthemen, welche die Migrationserfahrungen vor Ort prägen. Leitlinie für den Prozess zur Entwicklung des Berichts waren Untersuchungsrichtlinien, die alle Analyseschwerpunkte abdeckten: ein historischer Überblick; politische und soziale Auswirkungen der Migration; lokale Netzwerke; Möglichkeiten und Grenzen lokaler Aktionen; die Reaktion der öffentlichen Meinung; Integrationsfragen der MigrantInnen.

Hier finden Sie den Forschungsbericht zum Download: Forschungsbericht zu Migration an den Grenzen

Make October 3rd the European Day of Memory and Welcome!

Förderhinweis