FAIRerben ist möglich

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Gerechtigkeit und Fairness in den Handelsbeziehungen zwischen Nord und Süd herzustellen, ist seit fast 40 Jahren eine zentrale Kernaufgabe von Südwind. Das klingt abstrakt, hat aber handfeste Auswirkungen. Ob ArbeiterInnen in der klassischen Südfrüchte-Produktion oder bei Kaffee, Kakao, T-Shirts oder Computern – das Bild ist überall ähnlich. Ausbeutung und großes finanzielles Ungleichgewicht zwischen denen, die arbeiten und denen, die Gewinne dafür kassieren.

Zusehends verfestigt sich jedoch auch in unseren Breitengraden massiv Ungerechtigkeit. Von einer breiten Öffentlichkeit fast unbemerkt und von den politischen EntscheidungsträgerInnen ignoriert. International warnen ExpertInnen bereits vor folgenreichen sozialen Verwerfungen, die eine immer ungleicher werdende Vermögensverteilung mit sich bringt.

Dabei sind zumindest in Österreich Einkommensunterschiede gar nicht der entscheidende Faktor für die Vermögensverteilung, sondern das nichtbesteuerte Vererben von Vermögen.
Ungleichheit wird damit vererbt und langfristig einzementiert. Der Vermögensaufbau ausschließlich durch Arbeit ist nur sehr eingeschränkt möglich. Das stellt nicht nur das Prinzip der Leistungsgesellschaft in Frage, sondern gefährdet letztendlich durch eine Art Refeudalisierung die Demokratie.

Gleichzeitig werden riesige Vermögen in Stiftungen transferiert, die als mächtige Kapitalgeber mitmischen. (Mehr dazu auf Seite 15) Südwind hat sich den Themenkomplex „Erben“ im Rahmen des SÜDWIND-Magazins genauer angeschaut – das gesamte Dossier „Wie Erben wirkt“ finden Sie hier.

Eine gekürzte Version des Dossiers finden Sie in unserer Broschüre „FAIRerben ist möglich“ – diese können Sie hier als pdf herunterladen. Gerne senden wir Ihnen diese auch per Post zu.

Für Fragen und Informationen wenden Sie sich bitte an
Konrad Rehling, Geschäftsführer von Südwind
Tel: 01/405 55 15 – 313
konrad.rehling@suedwind.at