Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Multiplikator:innen, das im Juli auf der Friedensburg Schlaining beim Peace Makers Lab, einer Maßnahme der Südwind-Initiative Be Brave Against Hate.
Verbindung schaffen
Ein Schwerpunkt des Labs lag auf der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Gemeinsam mit der Trainerin Daniela Lodahl vom Austrian Center for Peace (ACP) setzten sich die Teilnehmer:innen damit auseinander, wie eine wertschätzende Kommunikation gelingen kann und wie Konflikte als Ausgangspunkt für Dialog und gegenseitiges Verständnis genutzt werden können. Dabei blieb es nicht bei theoretischen Inputs: Die Methoden wurden praktisch erprobt, diskutiert und auf Situationen aus dem beruflichen Alltag übertragen.
Perspektiven wechseln
Auch die Theaterpädagogik eröffnete neue Möglichkeiten, Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Gemeinsam mit Beatrix Friedl tauchten die Teilnehmer:innen in die Welt des Improvisationstheaters ein und konnten erleben, wie spielerische Methoden neue Perspektiven eröffnen und Begegnung ermöglichen. Im Sinne des interaktiven Playback Theaters wurden Geschichten auf der Bühne spontan aufgegriffen und auf kreative Weise dargestellt. Das schafft Raum für unterschiedliche Sichtweisen, fördert Empathie und macht erlebbar, wie wertvoll Perspektivwechsel für den Umgang mit Konflikten sein können.
Drei Tage voller Impulse
Die Friedensburg Schlaining bot den passenden Rahmen für drei intensive Tage des Lernens, Ausprobierens und Austauschs. Neben den Workshops blieb viel Raum für Vernetzung, persönliche Reflexion und Gespräche über Erfahrungen aus der eigenen Praxis.Das Peace Maker Lab zeigte dabei vor allem eines: Friedensbildung muss nicht abstrakt sein. Sie kann erlebt, ausprobiert und im eigenen Arbeitsalltag angewendet werden. Die neuen Methoden und Erfahrungen nehmen die Multiplikator:innen in ihre jeweiligen Arbeitsfelder mit.







