Jahresbericht 2025

Internationales Engagement für eine bessere Welt

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Südwind-Geschäftsführer Konrad Rehling blickt zurück auf ein herausforderndes Jahr 2025: Neben drastischen Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit nahmen auch Versuche zu, kritische Stimmen mundtot zu machen.

Doch Dank der starken Unterstützung der Südwind Community konnten wir auch 2025 viel bewirken. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich: Unsere Gesellschaft wird getragen von Solidarität, Vertrauen und gemeinsamer Verantwortung. Zivilgesellschaftliches Engagement ist dafür unverzichtbar!

Lassen wir uns auch weiterhin nicht auseinander dividieren, sondern halten wir zusammen für ein Gutes Leben für Alle.

GEMEINSAM FÜR
MENSCHENRECHTE WELTWEIT!

Für Bildung.
Für Gerechtigkeit.
Für Menschenrechte.

Kampagnen

Globale Vernetzung für globale Gerechtigkeit

In Zeiten von zunehmendem Druck auf die Zivilgesellschaft braucht es starke Partnerschaften über Grenzen hinweg. Globale Ungerechtigkeiten lassen sich nicht isoliert lösen. Vielmehr braucht es Zusammenhalt, einen Austausch auf Augenhöhe und die Einbeziehung jener Menschen, die besonders  betroffen sind. Genau dafür steht die Arbeit von Südwind.

Faire Textilwirtschaft: Stimmen aus Uganda sichtbar machen

Im Rahmen der Clean Clothes Kampagne arbeitet Südwind 2025 mit Textil-Gewerkschafterinnen aus Uganda zusammen. Gemeinsam mit Expertin Irene Lanyero haben wir die Auswirkungen europäischer Altkleiderexporte in Uganda sichtbar gemacht. Der Second-Hand-Markt ist zwar eine wichtige Einnahmequelle für viele Menschen in Uganda. Gleichzeitig untergräbt er aber die lokale Textilproduktion, sorgt für massive Umweltprobleme und macht prekäre Arbeitsbedingungen zur Norm.

Eine einfache Lösung für diese komplexe Problemlage kann es nur in Zusammenarbeit mit den Betroffenen geben. Genau diese Perspektive verstärkt Südwind in politischen Debatten in Österreich und auf EU-Ebene.

Solidarität mit Arbeiter:innen in Thailand

Auch in Asien setzt Südwind auf enge Zusammenarbeit. Gemeinsam mit internationalen Partnern unterstützt Südwind über 900 Arbeiter:innen in Thailand, die Opfer eines der größten bekannten Lohnraub-Skandale der modernen Bekleidungsindustrie wurden. Trotz rechtskräftiger Gerichtsurteile warten die Betroffenen seit Jahren auf ausstehende Löhne und Abfindungen in Höhe von 6,5 Millionen Euro.

Südwind machte den Fall, in dem mehrere europäische Marken involviert sind, sichtbar und setzt sich gemeinsam mit den Betroffenen dafür ein, dass die Unternehmen Verantwortung übernehmen und für Wiedergutmachung sorgen.

Klimagerechtigkeit braucht globale Verantwortung

Südwind war als Teil der österreichischen Delegation zur UN-Weltklimakonferenz (COP30) im November 2025 in Belém. Unsere Kolleginnen tauschten sich mit Expert:innen, Aktivist:innen und Partner:innen aus der ganzen Welt aus, beobachteten die Verhandlungen und ordneten das Geschehen für Medien auf.

Die Konferenz endete zwar mit einem schwachen Kompromiss beim Klimaschutz. Gleichzeitig gab es einen zentralen Erfolg, der vor allem von Organisationen des Globalen Südens lange gefordert wurde: die Einigung auf einen globalen Just Transition-Mechanismus. Dabei werden Lösungen für Klimaschutz erstmals mit sozialer Gerechtigkeit vereint. Arbeitsrechte, Menschenrechte und die Rechte indigener, lokaler Communities fanden damit Eingang in den Abschlusstext. Das zeigt, wie wirksam die  gemeinsame Stimme der Zivilgesellschaft sein kann.

Kampagnen in Österreich

Gesunde Böden und Wälder als Grundlage für Gerechtigkeit

Unser globales Lebensmittelsystem steckt in einer tiefen Krise: Bei unserer Ernährung dominieren Profitinteressen gegenüber Menschenrechten, Natur- und Klimaschutz. Intakte Naturräume sind aber weit mehr als nur ökologische Ressourcen, sie sind die Grundlage für unsere Ernährungssicherheit und unsere stärksten Helfer beim Klimaschutz.

Südwind hat diese Zusammenhänge 2025 in den Mittelpunkt gestellt: mit Engagement für agrarökologische Ernährungssysteme, mit einer klaren Stimme für den Schutz globaler Wälder und mit Initiativen, die junge Menschen für Bodenschutz und Gerechtigkeit begeistern.

Ernährung neu denken. Agrarökologie stärken

Mit dem EU-Projekt „Rebooting the Food System“ arbeitet Südwind gemeinsam mit 14 Organisationen aus neun Ländern an Alternativen hin zu einer Ernährungspolitik, die Klimaschutz und Menschenrechte ins Zentrum stellt. Mit der Studie „Landwirtschaft im Wandel“ zeigte Südwind konkrete Wege aus der Agrarkrise auf und wie eine vollständige Umstellung auf biologische, agrarökologische Landwirtschaft machbar ist.

Boden bewahren. Jugend beteiligen

Im Projekt „Rural Voices 2030“, koordiniert von Südwind Salzburg, arbeiteten Aktivist:innen und Expert:innen aus Europa und Ghana zusammen an Lösungen für gesunde Böden. Mit Workshops, gezielter Unterstützung von Jugendprojekten und internationalen Fokusgruppen wurde das Bewusstsein gegen „Bodenblindheit“ geschärft und der Zusammenhang zwischen Bodenschutz, Biodiversität und Gleichstellung hervorgehoben. Junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren entwickelten Aktionen, Ausstellungen und Bildungsformate – von der Fotoausstellung „Da steh ich drauf“ bis zum Boden-Picknick in Salzburg.

Wälder schützen. Glaubwürdigkeit verteidigen

Naturnahe Wälder sind unverzichtbar für Klima, Biodiversität und die Rechte indigener Gemeinschaften. Die Abschwächung der EU-Entwaldungsverordnung gefährdet jedoch zentrale Fortschritte. Südwind hat sich 2025 klar positioniert: Mit Analysen, Medienarbeit und politischem Druck. Wir fordern die konsequente Umsetzung der Verordnung und stellen uns gegen Lobbyinteressen, die Klima- und Menschenrechtsschutz untergraben.

Südwind Wien

Mit der Auszeichnung  „Die Seglerin“ prämiert Südwind Wien Persönlichkeiten, die sich für globale Gerechtigkeit einsetzen. 2025 ging der Preis an Ulrike Lunacek für ihr langjähriges Engagement für Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit und internationale Solidarität. Die Verleihung fand in der Südwind Buchwelt in Wien statt mit zahlreichen Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft.

Südwind Niederösterreich

Beim Ideenmarathon „Empower Ur Region“ von Südwind Niederösterreich präsentierten 17 Schulklassen ihre Projektideen. Unter dem Motto „17 Ziele – 17 Initiativen“ kamen Anfang November 2025 rund 300 Schüler:innen zum Zukunftsforum in Wiener Neustadt zusammen. Jury und Publikum zeichneten die überzeugendsten Ideen aus.

Südwind Oberösterreich

Gemeinsam mit der Stadt Linz unterstützte Südwind Oberösterreich Schüler*innen des Ramsauer Gymnasiums bei der künstlerischen Gestaltung eines großformatigen Murals am neuen Fahrradabstellplatz. Ziel war es, durch kreative Auseinandersetzung das Bewusstsein für Klima- und Geschlechtergerechtigkeit sowie Biodiversität zu stärken und junge Menschen zur aktiven Mitgestaltung einer nachhaltigen Zukunft zu ermächtigen.

 

 

Südwind Salzburg

Anlässlich des 20. Jubiläums der Entwicklungspolitischen Hochschulwochen präsentierte sich die an der Universität etablierte Reihe unter neuem Namen: Global ConnAct. Hochkarätige Vortragende waren zu Gast wie Alternativer Nobelpreisträger Mycle Schneider.

Südwind Steiermark

Südwind Steiermark unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Vogau bei der Ausrichtung des „Fire-Days“, um durch einen Informationsstand zu den UN-Nachhaltigkeitszielen das Bewusstsein für ökologische und soziale Nachhaltigkeit in der Gemeinde zu fördern.

Südwind Tirol

Schritt für Schritt die Lebendigkeit unseres demokratischen Gesellschaftssystems entdecken: Diese Möglichkeit nutzten 1.500 Personen und besuchten zwischen 21. November und 18. Dezember die interaktive Wanderausstellung im SoWi-Gebäude der Universität Innsbruck.

Südwind Vorarlberg

In Vorarlberg gastierte die für ihre Sozialreportagen vielfach ausgezeichnete Autorin Edith Meinhart mit ihrem aktuellen Buch „Cop und Che“. Wie ein Polizist und ein Tschetschene gemeinsam Jugendliche erreichen, diskutierte sie mit der politischen Aktivistin Noreen Mughal, dem Sicherheitskoordinator der Polizei Gerhard Bragetz und dem Jugendarbeiter Marco Wagner.

Demokratie in Aktion

Südwind ermöglicht Teilhabe und schafft Zugänge

Weltweit geraten demokratische Grundwerte unter Druck: Polarisierung, Populismus und gezielte Ausgrenzung gefährden den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Gerade jetzt braucht es starke Stimmen für Teilhabe, Respekt und Vielfalt. Südwind zeigt mit konkreten Projekten, wie demokratische Werte gestärkt, marginalisierte Stimmen gehört und und Extremismus vorgebeugt werden kann.

Extremismusprävention: „Be Brave against Hate!“

Be Brave against Hate richtet sich an alle, die ein respektvolles, friedliches und demokratisches Zusammenleben in Österreich fördern möchten. Durch zertifizierte Hochschullehrgänge, gendersensible Workshops und Peer-to-Peer-Sessions vermittelt Südwind Fachwissen und Praxiskompetenz in der Extremismusprävention. Ein Methodenhandbuch für Pädagog:innen und Jugendarbeiter:innen wird bundesweit eingesetzt, um demokratiefeindliche Tendenzen früh zu erkennen und entgegenzuwirken. Durch partizipative Ansätze und rassismuskritische Bildung wissen Jugendliche besser, wie sie Vorurteile hinterfragen und sich für ein friedliches Miteinander einsetzen können. 

Forderungen, die Gehör finden

Südwind unterstützt lokale und regionale Behörden dabei, neue Wege und Räume für Partizipation zu eröffnen und Migrant:innen in die Entwicklung und Umsetzung von Integrationsstrategien einzubinden. Über die Online-Plattform Graz-gemeinsam-gestalten.at wurden Forderungen von Migrant:innen sammelte  – die fünf beliebtesten Vorschläge wurden direkt an die Grazer Politik übergeben und von Integrationsstadttrat Robert Krotzer entgegengenommen. So wird nicht nur die Stimme von Migrant:innen gestärkt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Überwindung demokratiepolitischer Defizite geleistet.

„My Activist Revolution“ – Jugendliche bewegen Europa

Mit dem Projekt „My Activist Revolution“ fördert Südwind das demokratische Engagement junger Menschen auf europäischer Ebene. Benachteiligte Jugendliche aus mehreren EU-Ländern werden durch Workshops, Seminare und die „Activist and Advocacy Academy“ darin bestärkt, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Das Projekt erreicht direkt 320 Jugendliche und indirekt Millionen EU-Bürger:innen. Es zeigt, wie Engagement gefördert und junge Menschen in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden können.

Leave no one behind

Globales Lernen außerhalb der Blase

Südwind versteht Bildungsarbeit als Schlüssel, um Menschenrechte und Nachhaltigkeit auch dort zu thematisieren, wo es bisher wenig Berührungspunkte damit gab. Ziel ist es, niederschwellige und empowernde Bildungsangebote zu schaffen – besonders für Menschen, die in klassischen Bildungsformaten oft nicht erreicht werden. Mit kreativen Methoden werden Zusammenhänge greifbar gemacht und Räume für Austausch geschaffen.

Kreative Zugänge für neue Zielgruppen

Ob über Sport, Kunst oder Medien: Bei den Südwind Bildungsprojekte werden neue Weg gefunden, um Fragen zu globaler Gerechtigkeit und ökologischen Krisen zugänglich zu machen. In Tirol entstanden 2025 die „Fearless Bruisers“, ein inklusives Roller Derby für FLINTA*-Personen, das Empowerment und Solidarität fördert. In Salzburg wurde bei einem Kurzfilm-Special mit den Heublumen aus Unken die Geschichte und Gegenwart von „widerständige Frauen thematisiert. Die Südwind-Academy in Matrei am Brenner brachte Menschen aus unterschiedlichsten Lebensrealitäten zusammen, um über Werte, Verantwortung und Mut im Berufsalltag zu diskutieren.

In Tirol knüpfte Südwind erstmals an die Roller-Derby-Szene an – einen dynamischen Teamsport für FLINTA-Personen. Durch eine Kooperation mit  „Fearless Bruisers“, die in Innsbruck den ersten Worldcup organisierten, brachte Südwind Jugendlichen aus Job-Trainings das Thema näher. In Salzburg gestaltete Südwind ein Kurzfilm-Special zur Geschichte und Gegenwart widerständiger Frauen – gemeinsam mit den Heublumen, einer LGBTQIA+-Initiative für die Stärkung der queeren Community im ländlichen Raum.

Die Südwind-Academy 2026 in Matrei am Brenner brachte Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten zusammen, um über Verantwortung, Werte und Handlungsmöglichkeiten für eine gerechtere Welt zu diskutieren.

Dialog und Praxis: Jugendliche gestalten mit

Die Arbeitswelt und Berufsvorbereitung bieten für viele junge Menschen wichtige Anknüpfungspunkte, um über Zukunft und eigene Gestaltungsmöglichkeiten nachzudenken. Über das Projekt Career Gardeners ermöglichte Südwind einen direkten Austausch mit Unternehmen. Die Jugendlichen entwickelten Fragen zu Lieferketten, Arbeitsbedingungen und Umweltverantwortung und produzierten im ORF-Studio eine Radiosendung für Radio Afrika TV. Die Sendung, die online nachgehört werden kann, zeigt, wie Lernen, kritische Reflexion und praktisches Handeln Hand in Hand gehen.

Globales Lernen an vielen Orten

Unsere Bildungsarbeit macht komplexe Themen verständlich und stärkt Kompetenzen für kritische und engagierte Weltbürger:innen – in Schulen, in der Jugendarbeit, im öffentlichen Raum oder in der Freizeit. Denn Globales Lernen gelingt nur durch Zusammenarbeit – und zwar jenseits der üblichen Blasen.

Pop-up-Store zu Klima- und Geschlechtergerechtigkeit

So entstand etwa auf dem Linzer Hauptplatz ein Pop-up-Store, den wir gemeinsam mit der Stadt Linz gestalteten. Dort konnten Passant:innen Klima- und Geschlechtergerechtigkeit interaktiv und beiläufig entdecken – bei Workshops, Gesprächen und kreativen Formaten für unterschiedliche Zielgruppen.

Austausch über Kunst und Kultur

In Kooperation mit dem OK Linz entstanden Vermittlungsangebote rund um zwei Ausstellungen junger afrikanischer Künstler:innen. Den Abschluss bildete ein „Undirty Dancing“-Event, das Führung, Lesung und Musik mit einem gemeinsamen Tanzabend verband und Raum für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven auf globale Fragen schuf.

Hochbeete für Bodenschutz

Auch in Feldkirch lud ein Hochbeet-Projekt im öffentlichen Raum Menschen spontan zum Mitmachen ein und machte Themen wie Bodenschutz und Nachhaltigkeit im Alltag sichtbar.

Aktionswoche für Globales Lernen in ganz Österreich

Auch während der Global Education Week unterstützten wir 20 Projekte von Pädagog:innen in ganz Österreich und machten damit die Vielfalt und Kreativität des Globalen Lernens sichtbar.

Südwind-Bildungsarbeit

Die Südwind-Bildungsarbeit macht komplizierte Zusammenhänge verständlich und stärkt Kompetenzen für kritische und mündige Weltbürger:innen.

Workshops für Schulklassen und Gruppen

Teilnehmer:innen bei Events, Vernetzungstreffen & Messen

Besucher:innen bei Ausstellungen in ganz Österreich

Was hat unsere Arbeit bewirkt?

Südwind ist mit vielen Menschen weltweit vernetzt, ermöglicht den Austausch mit Entscheidungsträger:innen und ist wichtiger Knotenpunkt für entwicklungspolitisches Knowhow. Der Einsatz für eine bessere Welt braucht uns alle!

Seit über 40 Jahren arbeiten wir mit dem ÖIE und jetzt mit dem Südwind eng zusammen. War es der ÖIE, der uns in den frühen 1980er Jahren unterstützte Veranstaltungen mit Gruppen aus dem Globalen Süden zu organisieren, so geben wir diese „Starthilfe“ wieder zurück. Wir unterstützen seither regelmäßig Projekte insbesondere das Südwind-Magazin, durch Verlosung von Abos bei unseren Veranstaltungen in Gmunden, damit dieses wichtige Magazin auch in Zukunft einen gesicherten Bestand hat.

Michael Kienesberger

Südwind-Unterstützer und Obmann der www.ki-0816.at

Die DCYDE!-Online-Fortbildung von Südwind war für mich als Lehrer im Senegal sehr bereichernd. Gemeinsam mit Lehrkräften aus Österreich lernte ich digitale Methoden, um globale Zusammenhänge lebendig und partizipativ zu thematisieren. Ich freue mich sehr auf den geplanten Online-Austausch unserer Schüler:innen.

Daouda Mbaye

Englischlehrer, Lycée Kébémer, Sénégal

Für mich persönlich war es wertvoll zu erleben, wie ich meinen Platz in einer neuen Gruppe finde, welche Stärken ich einbringen kann und wie bereichernd es ist, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Neben vielen inhaltlichen Impulsen habe ich auch Freundschaften geschlossen, die mir noch lange erhalten bleiben werden.

Mizgin Yagbasan

Teilnehmerin der Südwind Akademie 2025

Ich kenne Südwind seit vielen Jahren als engagierte Organisation für soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Umweltschutz. Seit 2021 arbeite ich mit Südwind in EU-finanzierten Projekten zur Förderung der Inklusion von Drittstaatsangehörigen in Österreich zusammen. Dadurch habe ich Südwind noch besser als eine Organisation kennengelernt, die sich authentisch für eine gerechte Welt einsetzt – ein Ideal, dass sie nicht nur aktiv vertreten, sondern auch im täglichen Handeln vorleben.

Godswill Eyawo

Geschäftsführer des Migrant:innenbeirats Graz

Oft hörte ich: ‘Wenn andere nicht handeln, warum ich?’ Ich bin dankbar für das Projekt Career Gardeners von Südwind, weil es mir gezeigt hat, dass viele Menschen am Arbeitsplatz Verantwortung übernehmen könnten. Die Erfahrungen in diesem Projekt geben mir Hoffnung, dass jede:r von uns etwas bewirken kann und wir gemeinsam etwas bewegen.

Mariia Bondarenko

(16.J., Interface Wien)

Die vom Südwind organisierte IFFI Jugendjury, an der ich seit 2022 teilnehmen darf, ist für mich mit vielen besonderen Erfahrungen verbunden. Sie bedeutet, Filme anzusehen, die dazu einladen, neue Perspektiven wahr- und einzunehmen, mit anderen über das Gesehene in Kontakt zu treten, Input zu erhalten und ernst genommen zu werden. All das sind Wege, auf denen es Südwind gelingt, Menschen miteinander zu verbinden und ihnen ein Gefühl von Bedeutung zu geben.

Lena Wieser

Mitglied der IFFI-Jugendjury

Südwind in den Medien

Südwind vermittelt Gespräche mit Expert:innen im In- und Ausland, ordnet entwicklungspolitische Zusammenhänge kritisch ein und bringt Forderungen auf höchster politischer Ebene ein.

Medienberichte

Artikel in Printmedien

Reichweite über Social Media

Leave no one behind

Globales Lernen außerhalb der Blase

Südwind versteht Bildungsarbeit als Schlüssel, um Menschenrechte und Nachhaltigkeit auch dort zu thematisieren, wo es bisher wenig Berührungspunkte damit gab. Ziel ist es, niederschwellige und empowernde Bildungsangebote zu schaffen – besonders für Menschen, die in klassischen Bildungsformaten oft nicht erreicht werden. Mit kreativen Methoden werden Zusammenhänge greifbar gemacht und Räume für Austausch geschaffen.

Just Fashion

Wie gelingt der gerechte Wandel in der Mode?

Die globale Modeindustrie ist einer der größten Verursacher sozialer Ungerechtigkeit und ökologischer Zerstörung. Mit Just Fashion stellen wir die Frage: Wie schaffen wir einen gerechten Wandel in der Modeindustrie? Über einen europaweiten Beteiligungsprozess werden Ideen für ein Manifest gesammelt und gemeinsam ein Maßnahmenplan für eine Modeindustrie im Zeichen von sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit erarbeitet.

Electro Power

Gemeinsam gegen Zwangsarbeit in der Elektronikindustrie

Im Mittelpunkt des ElectroPower-Projekts steht eine umfassende Studie zu den Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie Indonesiens, Malaysias und Thailands. Die Ergebnisse bilden die Basis für gezielte Empfehlungen, die in Schulungen, Monitoring-Systeme und strategische Advocacy-Arbeit einfließen. Gemeinsam mit Gewerkschaften, NGOs und politischen Entscheidungsträger:innen setzen wir diese Erkenntnisse ein, um Beschwerdemechanismen zu stärken, öffentliche Beschaffung nachhaltiger zu gestalten und die Umsetzung internationaler Arbeitsrechtsstandards voranzutreiben. So schaffen wir konkrete Hebel für faire und sichere Arbeitsbedingungen in der globalen Elektronik-Lieferkette.

Global Districts

Lokales Jugendengagement für globale Gerechtigkeit

Das Global Districts-Projekt thematisiert die Inklusion von Mädchen und benachteiligten Jugendlichen im zivilgesellschaftlichen Engagement. Mit niederschwelligen, kreativen Angebote – von Workshops und Summer Schools bis zu Social Media-Kampagnen – werden junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren sensibilisiert und zu lokalem Handeln motiviert. Gemeinsam mit Jugendeinrichtungen, Schulen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen schafft Global Districts Räume für Teilhabe, befähigt junge Menschen zu eigenem Engagement und verankert inklusive Bildungsansätze nachhaltig in Politik und Praxis.

Südwind Straßenfest 2026

Feiern für das Gute Leben für Alle

Nach einem Jahr Pause kehrt das Südwind Straßenfest am 30. und 31. Mai 2026 zurück! Das Event ein starkes Zeichen für Vielfalt, Toleranz, Lebensfreude und Nachhaltigkeit und richtet sich an die ganze Familie. Mit einem vielfältigen Programm aus Musik, Kunst, Workshops und kulinarischen Highlights aus aller Welt schafft das Fest eine Plattform für Begegnung, Austausch und Inspiration. Im Mittelpunkt stehen konkrete Handlungsmöglichkeiten – von fairen Konsumalternativen über politische Kampagnen bis hin zu Projekten für Klimagerechtigkeit und gerechte Mode.

Wie geht FAIRerben?

Was bleibt, wenn wir gehen? In einer Zeit, in der viele Lösungen für brennende Probleme in einer Zukunft liegen, die man selbst nicht mehr erleben wird, bieten Vermächtnis-Spenden eine Möglichkeit, Überzeugungen dauerhaft wirken zu lassen. Ein Vermächtnis ist ein ganz besonderer Weg, die Südwind-Arbeit auf lange Zeit zu ermöglichen. Südwind ist Mitglied von Vergiss Mein Nicht, der Initiative für das gute Testament, und bietet mit dem Testament-Rechner einen schnellen Überblick über die gesetzlichen Ansprüche.

Finanzbericht

Der Finanzbericht über das Jahr 2025 wird an dieser Stelle nach dem Jahresabschluss/Bilanz 2025 veröffentlicht.

Als „großer Verein“ (gemäß Definition im Vereinsgesetz) wird die Geschäftsgebarung von Südwind verpflichtend einer jährlichen Wirtschaftsprüfung unterzogen. Weiters werden die einzelnen Projektförderungen über die Lead-Organisationen audidiert und geprüft.

Die Arbeit von Südwind finanziert sich aus folgenden Quellen:

öffentliche Förderungen im Rahmen von Leistungsvereinbarungen einzelner Projekte: Eine Leistungsvereinbarung beschreibt im zugrundeliegenden Vertrag exakt die Aktivitäten und Leistungen, die für die Fördersumme zu erbringen sind. Solche Vereinbarungen hat Südwind mit der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit/Austrian Developement Agency, Ministerien, Europäischer Union sowie Länder und Gemeinden.

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