Wien, am 19. Mai 2026. Unter dem Motto „Feiern für ein gutes Leben für Alle“ erwartet Besucher:innen bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm: Live-Musik, Workshops, Vorträge, Kulinarik aus aller Welt – und heuer erstmals ein eigener thematischer Schwerpunkt rund um faire Mode. Darüber hinaus informieren zahlreiche gemeinnützige Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen über ihr Engagement und öko-faire Unternehmen präsentieren ihre Angebote.
Schwerpunkt Just Fashion: Mitmachen statt nur Zuschauen
Dieses Jahr steht das Südwind Straßenfest ganz im Zeichen des Engagements für eine gerechte Modeindustrie. Fast Fashion ist einer der größten Treiber von Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung weltweit. Südwind zeigt mit interaktiven Angeboten konkrete Alternativen auf: Ein eigener Just-Fashion-Bereich lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden: Bei Reparaturworkshops lernen Besucher:innen wie kaputte Kleidungsstücke wieder repariert werden können, ein Fotocorner lädt dazu ein, sich mit der Geschichte und dem Wert der eigenen Kleidung auseinanderzusetzen und Südwind-Expert:innen präsentieren ihre Vision für eine gerechte Modeindustrie – das Just Fashion-Manifest, das von einem internationalen Bündnis aus Arbeitsrechts-Expert:innen und Konsument:innen erarbeitet wurde und von über 230 unterstützenden Organisationen getragen wird.
Musikprogramm: Zwei Tage, fünf Kontinente
Das zweitägige Musikprogramm steht einmal mehr für die gelebte Vielfalt des Festivals: Am Samstag reicht das Spektrum von der österreichischen Singer-Songwriter-Gruppe Wirrbel über westafrikanischen Rhythmen von Amidou Koita und einem groovigen Sound-Mix aus Argentinien, Ungarn und Costa Rica von MáRTON. Am Abend bringen Katatropic Jazz, Funk und Hip-Hop auf die Bühne bevor Spitting Ibex mit ihrem explosiven Mix aus Funk, Rock, Soul und Electro den Abend beschließen. Am Sonntag leben mit Yaga Yoman & The Roots Reggaement Künstler:innen aus Jamaika, Großbritannien, Ghana, Kenia und Simbabwe ihre Liebe für Reggae, Dub und Dancehall aus und bei Karrar Alsaadi trifft Jazz auf irakische Einflüsse.
Weitere Programmpunkte
Am gesamten Festivalgelände präsentieren gemeinnützige Vereine und zivilgesellschaftliche Initiativen ihre Arbeit zu Themen wie Menschenrechte, Klimagerechtigkeit und fairem Handel. Die kulinarische Verpflegung setzt ebenfalls auf einen vielfältigen Mix und bringt Spezialitäten aus aller Welt auf den Uni-Campus. Das Fest ist nach ÖkoEvent-Kriterien ausgerichtet.
Ort:
Campus der Universität Wien – Altes AKH Hof 1
Spitalgasse 2-4, 1090 Wien
Datum:
Samstag, 30. Mai: 14:00 – 23:00 Uhr
Sonntag, 31. Mai: 12:00 – 20:00 Uhr
Eintritt: Frei!
Programm & Infos: https://www.suedwind.at/strassenfest/
Honorarfreies Foto- und Videomaterial für die Berichterstattung steht auf Anfrage zur Verfügung. Medienvertreter:innen sind vor Ort herzlich willkommen. Bei Interview-Anfragen wenden Sie sich bitte vorab an vincent.sufiyan@suedwind.at
Über Südwind
Hinter dem Südwind Straßenfest steht die österreichische Menschenrechtsorganisation Südwind. Diese thematisiert seit 1979 globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen in Österreich und setzt sich für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein.
Diese Aussendung wird im Rahmen des Projekts Fashioning a Just Transition mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt. Die darin vertretenen Standpunkte geben die Ansicht von Südwind wieder und stellen somit in keiner Weise die offizielle Meinung der Fördergeber dar.







