Ein Film über Heimat, Identität & Repräsentation
Die Südwind-Aktivist:innen zeigen den berührenden Film “Austroschwarz” (2025) von Mwita Mataro & Helmut Karner, bei dem Zugehörigkeit und das Sichtbarwerden im Vordergrund stehen.
In einem Kinderzimmer wird eine Geschichte erzählt: Wenn Blue Kid als einer der wenigen blauen Bewohner*innen Green-Lands das Haus verlässt, muss er sich grün anmalen, um nicht aufzufallen. Eines Tages bleibt er blau – und bekommt sofort die Konsequenzen zu spüren. Als er von anderen Blues hört, die sich auch nicht verstecken, macht er sich auf den Weg, um ihre Geschichten zu sammeln. Seine Reise wird zu einem Abenteuer, auf dem er sich seinen Ängsten stellen muss.
Diese Geschichte erfindet Mwita Mataro gemeinsam mit sechs Schwarzen Kindern und spiegelt darin seine eigene Suche wider. Wie Blue Kid begibt sich auch Mataro auf eine filmische Reise durch Österreich, um andere Schwarze Menschen zu treffen und mit ihnen über Zugehörigkeit und das Sichtbarwerden zu sprechen. Die Begegnungen verweben sich mit intimen Tagebuchaufnahmen, inszenierten Momenten und der in liebevoller Handarbeit animierten Abenteuergeschichte. Vielschichtig und doch leichtfüßig zeigt der Film eine neue Perspektive auf Schwarze Männlichkeit, europäische Schwarze Identität und den Alltag in einer Gesellschaft, die einem Teilhabe oftmals verwehrt.
Im Anschluss gibt es Möglichkeit zum Austausch.
Freier Eintritt und gratis Popcorn!
Der Film wird im Rahmen des Projekts “Empowering Migrant Voices” gezeigt. Mehr zum Projekt hier.







