Future Youth Moldova

Zwei Frauen am Fluss in Modlau

Aktuelles vom Projekt

Arbeitsmigration nach Europa zerreißt Familien in der Republik Moldau. Etwa ein Drittel der potenziell erwerbstätigen Bevölkerung Moldaus lebt im Ausland. Durch die enorme Arbeitsmigration, vor allem nach Westeuropa, fehlen im Land selbst die Perspektiven. Armut und Arbeitslosigkeit drängen viele Menschen dazu, ihre Familien zu verlassen und Arbeitsangebote in der EU anzunehmen. Dadurch fehlen in Moldau selbst dringend benötigte Fachkräfte. Mehr als jedes zehnte Kind (11%) wächst getrennt von seinen biologischen Eltern in staatlichen Einrichtungen oder Pflegefamilien auf. Viele dieser Kinder sind unzumutbaren Umständen ausgesetzt und von Ausbeutung, Missbrauch und Vernachlässigung betroffen. Dem Sozialsystem in Moldau fehlt es massiv an Geld. Dadurch ist auch die Versorgung für Kinder, deren Eltern ins Ausland gegangen sind, oft hochproblematisch.

Auch Österreich nutzt aus, dass Menschen aus dem ärmsten Land Europas zu uns kommen, um die am schlechtesten bezahlten Jobs zu übernehmen. Vonseiten Österreichs gibt es daher eine Mitverantwortung für all jene, die zurückbleiben. Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit muss hier ausreichende finanzielle Unterstützung leisten.

Future Youth Moldova hilft beim Übergang ins Erwachsenenleben

Mit spätestens 18 Jahren müssen Jugendliche, die getrennt von ihren biologischen Eltern aufwachsen, die staatliche Betreuung in Moldau verlassen. Dieser Übergang ist oftmals sehr schwierig. Ohne familiären Rückhalt schaffen es viele nicht, in der Arbeitswelt und Gesellschaft Fuß zu fassen. Vielfach werden sie obdachlos, leben auf der Straße oder fallen Menschenhandel zum Opfer. Genau mit diesen so genannten “Care Leavers” arbeitet das Südwind-Projekt Future Youth Moldova zusammen. Sie erhalten Unterstützung bei der Berufsausbildung und beim Start in ein eigenständiges Leben.

Strassenfest
Strassenfest
Autowerkstatt in Moldau.

Unser Südwind-Projekt “Future Youth Moldova” unterstützt beim Übergang ins Erwachsenenleben. Mit spätestens 18 Jahren müssen Jugendliche, die getrennt von ihren biologischen Eltern aufwachsen, die staatliche Betreuung verlassen. Dieser Übergang ist oft sehr schwierig. Viele werden obdachlos oder fallen Menschenhandel zum Opfer. Genau mit diesen sogenannten “Care Leavers” arbeiten wir zusammen.

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort schaffen wir:

  • temporäre Unterkunftsmöglichkeiten
  • Karriereberatungen
  • psychologische Betreuung
  • individuelle Unterstützung und Beratung
  • rechtliche Hilfestellung
  • Empowerment-Workshops

Förderhinweis

Förderlogo der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit - ADA Austrian Development Agency

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