Projekt: Road to Freedom

Road to Freedom ist ein 24-monatiges Erasmus+ EU-Projekt, an dem 6 Organisationen aus 6 europäischen Ländern beteiligt sind, und das auf die erfolgreiche Reintegration von Haftentlassenen in die Gesellschaft abzielt (Starttermin: 01-03-2022, Enddatum: 31-05-2024)

Durch das bewährte FROG-Leadership- und Life-Mastery-Training sowie durch Peer-Mentoring und Biographiearbeit, bietet das Projekt Unterstützungsprogramme für Menschen in Haft sowie für Haftentlassene an, um gemeinsam an einer erfolgreichen (Re-)Integration in die Gesellschaft zu arbeiten.

Die Zielgruppen des Projekts sind zum einen Menschen in Haft sowie Haftentlassene, und zum anderen Trainer:innen, geschulte Peers und Justizbeamt:innen. Im Projekt werden verschiedene Akteure und Akteurinnen, die einen Einfluss auf den Erfolg haben könnten, mit einbezogen und eine ganzheitliche Herangehensweise an die Reintegration angestrebt.

Alle Projektergebnisse inkl. Werkzeugkoffer und E-Learning-Materialien bleiben auch nach Projektende, auf der Open Ressource FREEDOM-Plattform öffentlich zugänglich und können heruntergeladen werden!

Das Road to Freedom Projekt spielt eine wichtige Rolle bei der Schaffung positiver Veränderungen und der Verringerung von Rückfallquoten.

Aktivitäten

  • Fokus auf Leadership- und Life-Mastery-Training: Das Projekt setzt auf das bewährte FROG-Leadership- und Life-Mastery-Training, um Menschen in Haft und nach der Haftentlassung eine umfassende Unterstützung und Begleitung zu bieten. Diese Art von Training trägt dazu bei, nicht nur praktische Fähigkeiten zu entwickeln, sondern auch Selbstbewusstsein und Selbstmanagement zu stärken.
  • Peer-Mentoring und Biographiearbeit: Das Einbeziehen von Peer-Mentoring sowie biographisches Arbeiten sind effektive Methoden, um eine unterstützende soziale Gemeinschaft aufzubauen. Die Erfahrungen von Gleichgesinnten können oft besser verstanden werden und bieten eine einzigartige Form der Unterstützung. Das Teilen von Lebensgeschichten kann ein Gefühl der Gemeinschaft und Solidarität fördern. Es zeigt, dass persönliche Erfahrungen oft gemeinsame Elemente haben. Dies kann dazu beitragen, gesellschaftliche Herausforderungen, Muster und Einflüsse besser zu verstehen und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
  • Mediation und Konfliktarbeit: Road to Freedom hat das Ziel, Menschen in Haft und nach der Haftentlassung konstruktive Wege zur Bewältigung von Konflikten zu bieten. Dieser Ansatz trägt nicht nur zur individuellen Entwicklung der Teilnehmenden bei, sondern hat auch das Potenzial, das Risiko von Rückfällen und Kriminalität zu verringern.
  • Kurzfilme und visuelle Medien in Form von Best-Practice-Erfolgsgeschichten und Dokumentarfilmen: als beispielgebende und effektive Strategien, um Veränderungen zu fördern und die Zuschauenden dazu zu inspirieren, aktiv an positiven Entwicklungen teilzunehmen.

Im Zuge des Projekts wurden

  • …das FROG-Lebensbewältigungs- und Gewaltpräventionstraining für Trainer:innen, Justizwachebeamt:innen und für Haftentlassene vermittelt.
  • …eine ländervergleichende Studie über die Bildungsarbeit im Strafvollzug durchgeführt und jeweilige Berichte verfasst.
  • …Resozialisierungshilfe für Straffällige, Gewaltpräventionsworkshops und Unterstützung für Opfer angeboten.
  • …Video-Erfolgsgeschichten und Dokumentarfilme mit Best-Practice Beispielen erstellt. 
  • …eine offene FREEDOM-Informations- und Trainingsplattform mit verschiedenen Methoden und Tools sowie Peer Networking zur öffentlichen und kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt.
     
Projektlogo von Road to Freedom

Kontakt

Melinda TamásMA

Bildungsreferentin und Projektleitung des Erasmus+ Projektes „Road to Freedom“

melinda.tamas@suedwind.at
Tel.: 01/405 55 15 – 310
Laudongasse 40
A-1080 Wien

Road to Freedom

Open Ressource E-Learning Plattform FREEDOM

Partnerorganisationen

Förderhinweis

ROAD TO FREEDOM ist ein Erasmus+ Projekt, gefördert von der Europäischen Union, koordiniert von QUASAR (Island) in Zusammenarbeit mit Athens Lifelong Learning Institute (Griechenland), CESIE (Italien), Social Policy and Action Organization (Zypern), Lyk-z og døtre (Norwegen) und Südwind (Österreich).

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