EU Wahl 2019 - Standpunkte der Parteien zum Thema "Faire Elektronik"

Im Zuge des Projekts Make ICT Fair hat Südwind alle zur EU-Wahl 2019 kandidierenden Parteien zum Thema "Faire Elektronik" befragt:

1.) Menscherechtsverletzungen in Lieferketten:

Ein großer Teil der Produkte und Konsumgüter, die wir in Österreich kaufen, wird außerhalb Europas produziert. Südwind hat nachgefragt, wie die Parteien zu strengen Kontrollen für faire Arbeitsbedingungen in Lieferketten, für internationalen Arbeitsrechts- und Umweltauflagen und zum Vertragsentwurf, der seit Jahren von der UNO dazu verhandelt wird, stehen.

2.) Entwicklungsbanken:

Die Europäische Union (und auch viele Nationalstaaten) investieren durch Entwicklungsbanken wie die europäische Investitionsbank und die europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung weltweit in Unternehmen uns Projekte, die Menschenrechte und Umweltstandards nicht einhalten (z.B. im Rohstoffabbau). Was werden die Parteien unternehmen, um hier für globale Gerechtigkeit zu sorgen?

3.) Öffentliche Beschaffung im Elektronikbereich:

In der EU wird viel Steuergeld für die Beschaffung von Computern und Handys ausgegeben. Doch die Lieferkette der elektronischen Geräte ist intransparent und brutal zu Mensch und Umwelt. Südwind hat in den letzten Jahren mit europäischen PartnerInnen die Organisation Electronics Watch gegründet, um dem Abhilfe zu schaffen. Wie stehen die verschiedenen Parteien dazu?

Das vollständige Anschreiben finden Sie hier: Anschreiben der Parteien_Faire Elektronik

Alle kandidierenden Parteien wurden angeschrieben, sechs von sieben haben geantwortet. Um die Antworten der einzelnen Parteien zu sehen, klicken Sie bitte einfach aufauf den betreffenden Themenblock unten.

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