Pause mit Sinn: Lieferkettengesetz!

13.April: Weiterführung der neuen Online-Vortragsreihe von Südwind und der Clean Clothes Kampagne.

Kürzlich hat das EU-Parlament sich für ein Lieferkettengesetz ausgesprochen – ein erster Schritt in die richtige Richtung, um die Ausbeutung von Arbeitskräften zu stoppen.
Damit die Umsetzung des Gesetzes aber tatsächlich so gestaltet wird, dass dadurch Menschen ihre Rechte zurückerhalten, ist es notwendig einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu schaffen.

Dazu wollen wir beitragen und darum reden wir darüber

  • Wir sprechen über Menschenrechte sowe die Sorgfaltspflicht der Staaten und Unternehmen.
  • Wir klären auf über die Initiativen zu Lieferkettengesetze.
  • Wir beleuchten Unterschiede in Hinblick auf die Wirksamkeit von  freiwilligen Initiativen und gesetzlichen Regelungen.

 

30.03.2021: Stefan Grasgruber-Kerl und Gertrude Klaffenböck geben eine Einführung zu Menschenrechten, Staatenpflichten und zu politischen Prozessen für deren Umsetzung.

Hier gibt´s den Vortrag zum Nachhören.

 

Unsere nächste gemeinsame Mittagspause ist am 13. April 2021, 12:30-13:15 Uhr und findet anschließend zu folgenden Terminen statt:

13.04.2021: Bettina Rosenberger und Herbert Wasserbauer über Kerninhalte des Lieferkettengesetzes und häufig verletzte Arbeits- und Menschenrechte.

27.04.2021: Marieta Kaufmann (DKA) und Anna Müller Funk (Fairtrade) klären über die Untschiede von freiwilligen Initiativen (z.B. Öko-Labels und Zertifizierungen von Modemarken) und gesetzliche Regelungen auf.

11.05.2021: Maren Leifker (BfW) und Anina Dalbert (Public Eye) tauschen sich mit uns zu Erfahrungen mit Lieferkettengesetz Initiativen in Deutschland und Schweiz aus.

 

Für weitere Infos und zur Anmeldung klicke hier.


FAQs

Wozu ein Lieferkettengesetz?

« Jeder  Mensch,  der  arbeitet,  hat  das  Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und der eigenen Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert » (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel  23). Viele Produktionsunternehmen missachten dieses Menschenrecht. Die Arbeiter*innen verdienen oftmals unter ihrem regulären Armutslohn und bringen durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz, täglich ihr Leben in Gefahr. Ein Lieferkettengesetz würde die Unternehmer zur Verantwortung ziehen.

Mehr Infos unter

 

Viele Fast-Fashion-Unternehmen bieten bereits faire Kleidung an, ist das gemogelt?

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Nicht alle Öko-Labels halten, was sie versprechen. Der CCK Lable Check hilft dir dabei, zur richtigen Marke zu greifen.
Orientierung im Label-Dschungel

 

Aber Second Hand ist doch toll, oder?
Auch hier gilt: achte darauf, wo du deine Kleidung kaufst. Einige Konzerne werben mit Recycling und schlagen daraus wiederum hohen Profit  auf Kosten der Arbeitenden. Unseren Factsheet zum Thema Second Hand findest du unter: Clean Clothes Factsheet

 

Was kann ich tun? Wie kann ich unterstützen?

Als ersten Schritt, diese Petition unterzeichnen: Petition unterschreiben

 

Wo finde ich Materialien zur Informationsweitergabe?

Bewusstsein schaffen durch Kommunikation. Tausche dich mit Menschen in deinem Umfeld aus und zeige ihnen die vorherrschenden Missstände in der Modebranche auf. Materialien findest du hier