#climateofchange

In diesem europaweiten Projekt wollen wir gemeinsam mit den 15 Partnerorganisationen das Bewusstsein für klimabedingte Migration stärken. Junge Menschen sollen den die menschen-gemachten Ursachen der Klimakrise verstehen und Handlungsspielräume kennen lernen und umsetzen. Außerdem sollen Europas Bürger*innen klimabedingte Migration als eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit verstehen und sich aktiv einsetzen.

Dabei sollen vor allem junge EU-Bürger*innen für den Zusammenhang zwischen dem Wirtschaftssystem, in dem wir leben, unserem Lebensstil und den von Menschen verursachten Auswirkungen der Klimakrise im Globalen Süden sensibilisiert werden. Dadurch wird ein nachhaltigerer Lebensstil und Engagement gefördert.

CLIMATE OF CHANGE FALLSTUDIE ZU SOZIALEN AUSWIRKUNGEN DER KLIMAKRISE

Die Auswirkungen der Erderhitzung sind bei uns in Österreich bereits deutlich spürbar. Besonders stark betroffen sind jedoch Menschen im Globalen Süden. Die Universität Bologna hat sich im Zuge des Projekts Climate of Change mit den konkreten Auswirkungen in Senegal, Guatemala, Kambodscha und Kenia Senegal befasst.


Zu den Ergebnissen der Forschung

Südwind & #ClimateOfChange sind stolzer Partner von TEDxWhoCares?

Kommt mit auf eine Reise voller Ideen, Geschichten und Innovationen zu Themen wie Klimagerechtigkeit, Migration, Vielfalt und wie Fürsorge dazu beitragen kann, unsere Welt zu einer besseren zu machen. Jetzt, nicht später.

TEDxDonauinsel veranstaltet – SÜDWIND ist Hauptpartner im Rahmen von Climate of Change

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Ausschreibung: Förderung von Jugend-Projekten! Jetzt bis 29.04.2022 einreichen!

Ihr wollt in eurer Jugendarbeit Nachhaltigkeit und Klimaschutz in den Blick nehmen? Wir freuen uns auf eure Einreichung!

 Ausschreibung für Kleinprojekte im Rahmen der Drittparteienförderung im EU-Projekt Climate Of Change

Südwind fördert Projekte von Jugendverbänden, Vereinen der Jugendarbeit und von Jugendlichen geführten Organisationen mit dem Ziel, dass sich junge Menschen mit Klimagerechtigkeit auseinandersetzen und die Inhalte der Kampagne #ClimateOfChange weiter zu verbreiten. Die Aktivitäten der eingereichten Projekte sollen an Jugendliche und junge Erwachsene (16-35 Jahre) in Österreich gerichtet sein und im Jahr 2022 stattfinden.

Die Fördersumme je Projekt ist 5000€.

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#VoicesOfChange: Die Jugendredaktion von Südwind stellt sich vor

Fünf junge Frauen sitzen lachend auf bzw. am Boden neben einem Sofa, welches vor einer weißen Wand steht. Eine große Zimmerpflanze steht daneben. Unterhalb befindet sich der Schriftzug "Voices Of Change", links oben steht in roter, geschwungener Schrift das Südwind-Logo.

Wir - das ist die #VoicesOfChange-Jugendredaktion von Südwind. Aber was ist eigentlich unser Auftrag? Seit Sommer 2021 informieren wir Euch auf Instagram zu Klimagerechtigkeit, Lieferkettengesetz, Greenwashing und vielen weiteren spannenden Themen, haben Euch mit auf das Südwind Straßenfestival genommen, einen Beitrag im Südwind Magazin zum Thema Klimaangst veröffentlicht, in einem Insta Live eine Expertin zu Klimagerechtigkeit von La Ruta del Clima aus Costa Rica interviewt und Guides zum Thema Nachhaltigkeit erarbeitet. Aus dem Blickwinkel junger Menschen wollen wir unsere Gedanken und Stimmen nach außen tragen und Themen ansprechen, die vor allem die jüngeren Generationen bewegen.

Lest hier mehr über uns und unsere Arbeit

Klimagerechtigkeit für Alle statt willkürliches Geburtslotto

Jetzt mitmachen bei der Südwind Instagram-Aktion und ein Zeichen setzen für echte Klimagerechtigkeit!

Wir können es noch schaffen und den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad eindämmen. Das verhindert künftige Katastrophen und hilft uns bei der Anpassung an die Folgen der Erderhitzung. Dafür müssen aber vor allem die reichen Länder der Welt endlich Verantwortung übernehmen und sich für Klimagerechtigkeit einsetzen. Mit dem Klima-Geburtslotto auf Instagram macht Südwind auf Europas Verantwortung auf spielerische Art aufmerksam, beleuchtet die unterschiedlichen Ausgangslagen und motiviert, selbst aktiv zu werden für Klimagerechtigkeit.

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Klimagerechtigkeit Jetzt!

Die Klimakrise ist auch eine soziale Krise. Besonders stark betroffen sind ausgerechnet Menschen in armen Ländern, die kaum zur Klimakrise beitragen. Um sowohl die Klimakrise als auch die globale Ungleichheit zu bekämpfen, fordert Südwind gemeinsam mit 16 Organisationen in ganz Europa die Umsetzung eines konkreten 4-Punkte Plans für Klimagerechtigkeit:

1. Eingrenzung der globalen Erwärmung unter 1,5 Grad Celsius. Um eine Klimakatastrophe zu verhindern, müssen die EU und Österreich bis 2040 Klimaneutralität erreichen, zehn Jahre vor dem aktuellen Ziel 2050.

2. Wandel zu einer sozial und ökologisch gerechten Wirtschaft im Interesse von Mensch und Natur anstatt im Interesse von Großkonzernen. Ein strenger wirtschaftspolitischer Rahmen auf nationaler sowie EU-Ebene muss verbindliche Regeln für Unternehmen definieren. Dazu zählen ein umfassendes Lieferkettengesetz sowie eine konsequente ökosoziale Förder- und Steuerpolitik.

3. Die EU und Österreich müssen ein internationales Schutzsystem für Menschen schaffen, die aufgrund der Klimakrise ihr Zuhause verlieren. Eine solidarische und menschenrechtsbasierte Migrationspolitik braucht gezielte Unterstützung in Herkunfts- und Transitländern sowie einen internationalen Schutzmechanismus für Menschen, die von klimabedingter Migration betroffen sind.

4. Junge Menschen müssen als Hauptbetroffene in klimapolitische Entscheidungen einbezogen werden. Dazu müssen Jugendräte mit dem Status von Sozialpartner*innen auf EU-Ebene sowie in den Mitgliedsstaaten ins Leben gerufen und verbindlich eingebunden werden. Die UN Youth Advisory Group on Climate Change (UN-Jugendklimarat) kann dafür Vorbild sein.

Die Forderungen im Detail

JETZT PETITON UNTERSCHREIBEN

Europaweite Jugend-Umfrage: Klimaschutz ist wichtigstes Anliegen. Große Mehrheit findet Wirtschaftssystem ungerecht.

Im Rahmen der #climateofchange Initiative wurde am 21. April 2021 eine neue Umfrage präsentiert, bei der mehr als 22.000 junge Menschen in ganz Europa zu den Themen Klimakrise, Wirtschaftssystem und klimabedingter Migration befragt wurden. Für Österreich zeigt sich, dass junge Menschen die Klimakrise ernst nehmen, große Gerechtigkeitsdefizite im Wirtschaftssystem sehen und offen sind für die Aufnahme von Menschen, die vor Klimaauswirkungen Schutz suchen.

In Österreich sehen mehr als die Hälfte (55%) der jungen Befragten im Klimawandel die größte globale Herausforderung, gefolgt von Umweltzerstörung (44%). Drei Viertel (75%) sind der Meinung, „dass wir unsere Konsumgewohnheiten nicht aufrechterhalten können, wenn wir gleichzeitig die Umwelt schützen wollen“. Sieben von zehn (70%) denken, dass die „Wirtschaft in Österreich zum Vorteil der Reichen und Mächtigen ausgerichtet ist“ und zwei Drittel (66%) sehen bei Wirtschaft und Industrie die größte Verantwortung, um die Klimakrise zu bewältigen. Gleichzeitig geben 83 Prozent an, Politiker*innen zu wählen, die den Themen Klimawandel, Migration und Klima-Migration Vorrang geben.

Unsere Vision für eine sozial und ökologisch gerechte Wirtschaft

Die Klimakrise ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Krise. Die Auswirkungen der Erderwärmung sind bei uns bereits deutlich spürbar. Besonders stark betroffen sind Menschen im Globalen Süden, vor allem dort, wo Anpassungsmöglichkeiten und finanzielle Mittel fehlen. Daher fordert Südwind eine Politik des Wandels hin zu einem Wirtschaftssystem, das zukunftsorientiert ist, die Belastungsgrenzen unseres Planeten nicht überschreitet und die Anliegen der Hauptbetroffenen der Klimakrise in den Vordergrund stellt. Die Forderungen junger Menschen und Menschen im Globalen Süden müssen von der Politik gehört werden!

Debattieren für ein #climateofchange

Südwind veranstaltet im Schuljahr 2020/21 Debattier-Wettbewerbe für Jugendliche (Schulen & Jugendzentren) und Studierende zum Thema Klimagerechtigkeit.

Junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren treten in Teams bei den nationalen Bewerben gegeneinander an. Eingeladen sind Lehrer*innen und Jugendarbeiter*innen mit ihren Jugendlichen sowie Studierendengruppen aus Salzburg, Niederösterreich und Wien. Die Gewinner*innen des österreichischen Finales (je ein Team Jugendliche und Studierende) nehmen im Herbst 2021 beim europaweiten Finale in Brüssel teil.

Die Gewinner*innen dieses internationalen Wettbewerbs werden für einen Lokalaugenschein in ein Land des globalen Südens fahren und Protagonist*innen einer eigenen Webserie werden.

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Climate of Change ist eine europaweite Initiative für Klimagerechtigkeit von 16 Organisationen in 13 Ländern, unter anderem mit Südwind, Oxfam, EEB - The European Environmental Bureau, WeWorld und vielen mehr.

Besuche www.climateofchange.info/austria

Den Aufbau der Kampagne, die Inhalte und die Umsetzung sind hier im Kampagnen-Guide zusammengefasst.

 

 

Ein Überblick über die 4 Projektsäulen

Umfragen und Forschung

Eine europaweite Umfrage unter Jugendlichen über den Komplex Klimakrise und Migration wurde durchgeführt, um mehr über die Forderungen junger Menschen zu erfähren und dementsprechend handeln zu können. Da die Klimakrise und unser Wirtschaftssystem nicht getrennt voneinander zu betrachten sind haben wir hier eine Vision für eine sozial und ökologisch gerechte Wirtschaft erarbeitet. Außerdem sollen Fallstudien aus vier Ländern des Globalen Südens die konkreten Auswirkungen der Klimakrise für Menschen zeigen. 

Bewusstseinsbildung und Bildungsabeit

Dazu werden wir in Österreich Debattierwettbewerbe für junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren organisieren, bei dem sich die jungen Menschen mit globalen Themen wie die Klimakrise und Migration beschäftigen. Danach gibt es einen finalen Debattierwettbewerb in Brüssel. Die Gewinner*innen dieses Wettbewerbs fahren zum Lokalaugenschein in den Globalen Süden und werden Protagonist*innen einer eigenen Webserie.

Umsetzung einer pan-europäischen Kampagne

Außerdem werden im Rahmen der Kampagne Menschen aus dem globalen Süden auf Speakertouren von ihrer Situation erzählen, es wird eropaweite Straßenaktionen geben und ein TEDx Event stattfinden. Folge uns auf Instagram, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Politische Arbeit

Da wir der festen Überzeugung sind, dass die Klimakrise nicht ohne politisches Handeln zu lösen ist, werden wir Politiker*innen im Rahmen einer Petition zum Handeln auffordern. Da wir die Forderungen junger Menschen in den Vordergrund stellen wollen, werden wir gemeinsam mit jungen Menschen zur COP und anderen politisch relevanten Meilenstein-Events fahren.

Kontakt:
Isabella Szukits, isabella.szukits@suedwind.at

Förderhinweis