Mahlzeit! Eine Ausstellung über globale Zusammenhänge in Ernährung und Landwirtschaft

Alltagsgegenstände stellen in dieser Ausstellung den Ausgangspunkt dar. So sind etwa Holzkohle, ein Risiko-Spiel oder ein leerer Teller zu sehen. Manche BesucherInnen mögen sich fragen: „Warum erhalten so gewöhnliche Dinge so viel Sichtbarkeit?“. Jedes dieser Objekte dient als Symbol, Metapher oder Paradox eines zentralen Schlüsselbegriffs im Kontext von Ernährung und Landwirtschaft.

Begriffe, wie etwa Boden, Insekten oder Patente, rücken verschiedene Aspekte rund um die globale Produktion von Lebensmitteln in den Blick. Anhand kurzer Definitionen, Daten und Beispielen wird die Grundidee des Begriffs vermittelt.

Die Aufgabe der BesucherInnen besteht darin, Zusammenhänge herzustellen. Die Begriffe und Objekte lassen viel Raum zur Interpretation. Ziel ist es, zu überraschen und neugierig zu machen, sich intensiver mit den Zusammenhängen hinter unserem Essen auseinanderzusetzen – auf lokaler und globaler Ebene. Die Auseinandersetzung mit ökologischen und sozialen Auswirkungen der Lebensmittelproduktion, sowie mit nachhaltigen und zukunftsfähigen Ernährungsweisen soll dadurch angeregt werden.

Präsentationsform
Die Ausstellung besteht aus Säulen, gebaut aus Obstkisten, in denen die Objekte präsentiert werden. Zentrale Schlüsselbegriffe zum Thema Ernährung sind auf Schilder gedruckt und können so den Objekten zugeordnet werden. Auf Ausstellungstafeln werden ergänzend Foto-Reportagen von SchülerInnen gezeigt, welche im Rahmen des EAThink-Fotowettbewerbs entstanden sind. Begleitend gibt es ein Drehbuch für Führungen und Tipps zur Weiterarbeit in verschiedenen Unterrichtsfächern.

Zielgruppe: SchülerInnen ab 12 Jahren

Raumbedarf: Großer Freiraum, z.B. Aula, Festsaal, Bibliothek etc.

Zeitraum: ca. zwei Wochen pro Schule